Kama Sutra - Die Kunst der Liebe (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mira Nair |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-02-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.109.095 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (188 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Vorabend der Hochzeit von Prinzessin Tara mit dem mächtigen König Raj Singh sinnt Maya, ihre Dienerin und Kindheitsgefährtin, auf Vergeltung für erlittenes Unrecht. Sie schleicht sich in die Gemächer des Königs und verführt ihn, sodass er ihrer Sinnlichkeit verfällt. Als die Affäre entdeckt wird, verstößt man Maya aus dem Palast. Tara wiederum wird auf die Ehe vorbereitet und lernt bei der Lehrerin Rosa Devi die Regeln des Kama Sutra, doch als die Ehe vollzogen wird, kann Raj Singh nicht von Maya lassen. Diese trifft unterdessen auf den Hofbildhauer Jai, der sie unwissentlich mit Rosa Devi zusammenführt – und so auch Maya Zugang zu den alten Lehren verschafft.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1997 unter der Regie von Mira Nair. In den Hauptrollen sind Indira Varma als Maya und Sarita Choudhury als Tara zu sehen, an ihrer Seite Ramon Tikaram und Naveen Andrews. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama, Historie und Liebesfilm verortet die Geschichte in einem indischen Königreich vergangener Zeit und nutzt das Kama Sutra nicht nur als Titelanspielung, sondern als erzählerisches Element, an dem sich die Figuren messen. Die Konstellation zweier gemeinsam aufgewachsener Frauen, die durch Klassenunterschied, Verrat und Begehren getrennt werden, gibt der Handlung eine doppelte Perspektive: Rache und Bildung, Unterwerfung und Selbstbestimmung stehen sich gegenüber. Dass sowohl Tara als auch Maya am Ende bei derselben Lehrerin landen, deutet auf eine Erzählung, die weniger die Frauen gegeneinander ausspielt, als vielmehr ihre parallelen Wege zueinanderführt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit dem Erscheinungsjahr 1997 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb historisch angesiedelter Liebesdramen zu einem älteren Vertreter macht. Im Vergleich zu anderen Werken dieser Genrekombination fällt vor allem die explizite Verbindung von Sinnlichkeit und gesellschaftlicher Hierarchie auf, die dem Stoff seine eigene Note gibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Indira Varma als Maya
- Sarita Choudhury als Tara, the Queen
- Ramon Tikaram als Jai Kumar
- Naveen Andrews als Raj Singh
- Rekha als Rasa Devi, teacher of the Kama Sutra
- Khalid Tyabji als Biki
- Arundathi Nag als Annabi
- Surabhi Bhansali als Young Maya
- Garima Dhup als Young Tara
- Pearl Padamsee als Maham Anga
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Verfügbarkeit
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