Kaffee, Milch und Zucker (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Herbert Ross |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-02-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.450.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (272 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jane, eine Nachtclubsängerin, will New York hinter sich lassen und findet in der Immobilienmaklerin Robin eine Fahrgemeinschaft für die Reise nach Westen. Unterwegs steigt Janes Freundin Holly zu, eine impulsive junge Frau, und aus der Zweckgemeinschaft wird nach und nach eine echte Verbindung zwischen den drei sehr unterschiedlichen Frauen. Sie fassen den Plan, sich gemeinsam in einer kleinen Stadt in Arizona niederzulassen und dort eine Wohngemeinschaft zu gründen. Doch die Reise und das gemeinsame Leben werden von zwei Enthüllungen überschattet: Holly wird wegen eines Mordes gesucht, und Robin trägt eine HIV-Infektion in sich. Beides stellt die junge Freundschaft auf eine harte Probe.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1995 unter der Regie von Herbert Ross. In den Hauptrollen sind Whoopi Goldberg, Mary-Louise Parker und Drew Barrymore zu sehen, in einer weiteren Rolle Matthew McConaughey. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Eine eigentlich leichte Roadtrip-Prämisse mit drei ungleichen Frauen wird durch zwei existenzielle Themen – eine Straftat und eine HIV-Diagnose – ernst unterfüttert. Die Besetzung mit drei weiblichen Hauptfiguren aus unterschiedlichen Lebenswelten – Künstlerin, Geschäftsfrau, unstete Freundin – deutet auf ein Ensemble hin, das Freundschaft über soziale und charakterliche Gegensätze hinweg verhandelt. Dass die Krisen erst im Verlauf der gemeinsamen Reise offenbar werden, verweist auf eine Erzählstruktur, die Nähe vor Enthüllung setzt: Die Figuren – und das Publikum – lernen sich erst als Menschen kennen, bevor die schweren Themen greifbar werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 aus einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des US-Kinos einordnet, in der Roadmovies mit ernsten sozialen Themen und weiblich besetzten Ensembles kein Standardformat waren. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie und Drama steht er damit für einen Ansatz, der Leichtigkeit und Schwere bewusst nebeneinanderstellt, statt sich für eines von beidem zu entscheiden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Whoopi Goldberg als Jane Deluca
- Mary-Louise Parker als Robin
- Drew Barrymore als Holly Pulchik-Lincoln
- Matthew McConaughey als Abe Lincoln
- James Remar als Alex
- Billy Wirth als Nick
- Anita Gillette als Elaine
- Dennis Boutsikaris als Massarelli
- Estelle Parsons als Louise
- Amy Aquino als Anna
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Verfügbarkeit
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