Jungs bleiben Jungs (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Riad Sattouf |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.751.272 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (486 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hervé ist 14, nicht besonders hübsch, nicht besonders klug und ziemlich getrieben. Er lebt bei seiner Mutter, und in der Schule kommt er dank seiner Freunde einigermaßen zurecht. Sein ganzes Denken kreist um eine Frage: wie er endlich eine Freundin bekommt. Bisher erntet er nur Körbe, doch er lässt sich nicht entmutigen. Und eines Tages stellt er verblüfft fest, dass Aurore, eines der schönsten Mädchen der Klasse, ihn mag.
Um ihn herum wimmelt es von Figuren: Camel, ein Metal-Fan mit ganz ähnlichen Fantasien; Benjamin und Meryl, zwei komplizierte und komplexbeladene Jugendliche; die großspurigen Loïc, Anas und Mohamed; Mahmoude, der unvermeidliche Sündenbock; Mégane und Sadia, zwei Mädchen mit schwachem Charakter; und Aurore und Laura, die Schönen der Klasse, die sich ihrer Macht über die Jungs bewusst sind.
Entstehungsgeschichte
Riad Sattouf inszenierte den Film, der 2009 erschien und im englischen Original „The French Kissers“ heißt. Vincent Lacoste, Anthony Sonigo, Alice Trémolière und Julie Scheibling bilden die Besetzung. Die Altersfreigabe ab zwölf Jahren liegt etwas unter dem Alter der Hauptfigur, der Film richtet sich also auch an ein Publikum, das kurz vor Hervés Situation steht.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm, diese drei Genres decken den Stoff gemeinsam ab. Die Komödie steckt in Hervés Ungeschick, das Drama in der Härte des Schulalltags, der Liebesfilm in der Möglichkeit, dass Aurore ihn tatsächlich mag. Die Anlage ist die eines Ensemblefilms: Rund ein Dutzend Figuren treten auf, jede mit einem knappen Etikett, und genau diese Typisierung ist das Prinzip. Der Schulhof wird zum Mikrokosmos, in dem Hierarchien, Cliquen und Grausamkeiten sich in Miniatur abspielen. Hervé ist darin weder Held noch Opfer, sondern einer von vielen, der zufällig im Mittelpunkt steht.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 liegt die Bewertung leicht unter dem Mittelwert, die Stimmenzahl bleibt dreistellig. Das Bild ist verhalten, aber nicht eindeutig. 17 Jahre nach 2009 steht der Film für die Sorte Jugendkomödie, die ihre Figuren nicht schönt und die Pubertät als Zumutung ernst nimmt, ohne dabei den Humor zu verlieren.
Bilder



Besetzung & Stab
- Vincent Lacoste als Hervé
- Anthony Sonigo als Camel
- Alice Trémolière als Aurore
- Julie Scheibling als Laura
- Robin Nizan-Duverger als Benjamin
- Baptiste Huet als Loïc
- Simon Barbery als Mohamed
- Camille Andreys als Meryl
- Noémie Lvovsky als La mère d'Hervé
- Valeria Golino als La fille de la vidéo
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Verfügbarkeit
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