Jenseits der weißen Linie (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bill Duke |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (277 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Russell Stevens junior trägt eine alte Wunde mit sich: Er musste als Kind mitansehen, wie sein drogenabhängiger Vater bei einem Überfall getötet wurde. Als Polizist im Drogendezernat von Los Angeles wird er von Gerald Carver, einem Mann der Drug Enforcement Administration, für eine verdeckte Operation angeworben. Stevens soll sich in die Organisation des Drogenhändlers David Jason einschleusen. Je tiefer er in diese Welt eintaucht, desto klarer erkennt er, dass die eigenen Behörden bestimmte Machtstrukturen im Drogenhandel bewusst stützen, weil ein Latino-Drogenbaron mit Verbindungen zu einem kolumbianischen Politiker außenpolitisch nützlich erscheint. Aus dieser Enttäuschung heraus verändert sich Stevens' Haltung zu seinem Auftrag grundlegend.
Entstehungsgeschichte
„Jenseits der weißen Linie“ entstand 1992 unter der Regie von Bill Duke. In den Hauptrollen sind Laurence Fishburne, Jeff Goldblum, Victoria Dillard und Gregory Sierra zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Thriller und Krimi zeigt sich hier nicht als reines Genrekino, sondern als Rahmen für eine Geschichte über Loyalitätskonflikte und institutionelles Handeln. Dass die Hauptfigur eine persönliche Vorgeschichte mit Drogenkriminalität mitbringt, verleiht der verdeckten Ermittlung eine zusätzliche Ebene: Es geht nicht nur um die Aufklärung eines Falls, sondern um die innere Zerreißprobe eines Mannes, der die Grenze zwischen Gesetz und Verbrechen zunehmend verschwimmen sieht. Die Verknüpfung von Drogenhandel mit außenpolitischen Interessen deutet auf eine Erzählung hin, die über den klassischen Undercover-Plot hinausgeht und institutionelle Ambivalenzen thematisiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 1992 sind über drei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Undercover- und Thriller-Genre vielfach gewandelt hat. Innerhalb dieses Feldes steht der Film für eine Variante, die politische und moralische Fragen stärker gewichtet als reine Genre-Spannung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laurence Fishburne als Russell Stevens Jr. / John Hull
- Jeff Goldblum als David Jason
- Victoria Dillard als Betty McCutcheon
- Gregory Sierra als Felix Barbosa
- Clarence Williams III als Taft
- René Assa als Guzman
- Alex Colon als Molto
- Roger Guenveur Smith als Eddie
- Sydney Lassick als Gopher
- Kamala Lopez als Belinda Chacon
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Verfügbarkeit
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