Jeff, der noch zu Hause lebt (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jay Duplass |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (703 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Brüder, zwei Arten, an einem Leben vorbeizuleben. Jeff wohnt noch bei seiner Mutter und verbringt die Tage damit, auf den entscheidenden Wink des Schicksals zu warten. Pat hat das Gegenteil vorzuweisen: eine Ehe mit Linda, einen Job, dazu einen Porsche, den er sich nicht leisten kann. Als Jeff eine Fernsehwerbung sieht und kurz darauf einen fehlgeleiteten Anruf entgegennimmt und in beiden der Name Kevin fällt, hält er das für das erwartete Zeichen. Der Weg, den er daraufhin einschlägt, führt ihn ausgerechnet zu Pat, und der steckt selbst in einer Krise: Er ist überzeugt, dass Linda eine Affäre hat. Der gemeinsame Versuch, ihr nachzuspüren, bringt die Sache endgültig ins Rutschen.
Entstehungsgeschichte
Der Spielfilm entstand unter der Leitung von Mark Duplass und kam 2012 heraus, im Original unter dem Titel „Jeff, Who Lives at Home". Jason Segel und Ed Helms bilden das Brüderpaar, dazu treten Susan Sarandon und Judy Greer. Mit einer Freigabe ab sechs Jahren gehört der Titel zu den vergleichsweise zugänglichen Vertretern seines Fachs.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie stehen gleichrangig nebeneinander, und genau in dieser Doppelung liegt die Anlage. Ein Mann, der Zufälle für Botschaften hält, ist eine komische Figur, solange man ihm von außen zusieht — und eine traurige, sobald man die Wartezeit ernst nimmt, die er damit füllt. Die Erzählung koppelt seine Suche an die Eifersucht des Bruders und lässt beide Verdachtslinien nebeneinanderlaufen, sodass jede Beobachtung doppelt gelesen werden kann. Dass beide Männer aus demselben Haushalt stammen und zu entgegengesetzten Lebensentwürfen gekommen sind, gibt der Sache eine zusätzliche Ebene: Der eine glaubt an Zeichen, der andere an Belege, und keiner der beiden Zugänge führt zuverlässig zum Ziel.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung steht bei 6,2 von 10 und stützt sich bislang auf eine Basis im hohen dreistelligen Bereich, also auf ein aufmerksames, aber kein breites Publikum. Seit dem Erscheinen sind 14 Jahre vergangen. Im Feld der kleiner angelegten Familienkomödien mit dramatischem Unterbau ist das ein Titel für Zuschauer, die Tempo gegen Beobachtung eintauschen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jason Segel als Jeff Thompkins
- Ed Helms als Pat Thompkins
- Susan Sarandon als Sharon Thompkins
- Judy Greer als Linda Thompkins
- Rae Dawn Chong als Carol
- Steve Zissis als Steve
- Evan Ross als Kevin
- Matt Malloy als Barry
- Benjamin Brant Bickham als TV Pitchman
- Lee Nguyen als Clerk
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Verfügbarkeit
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