Irgendwann in Mexico (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Rodriguez |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller, Western |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-11 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 29.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 98.769.390 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (2.486 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Von zahlreichen Tragödien gezeichnet und heimgesucht, hat sich der Desperado zurückgezogen. Er lebt fern der Welt, gemeinsam mit Carolina, und spielt oft Gitarre, während er sich an seine schmerzhafte Vergangenheit erinnert.
Eines Tages holt ihn Sands aus diesem Rückzug heraus, ein korrupter Agent der CIA. Er verlangt vom Desperado, das Attentat auf den Präsidenten von Mexiko zu verhindern: Barillo, ein Drogenbaron, will den Staatschef stürzen. Der Zufall spielt dabei mit, denn ausgerechnet jener Mann, der die Vergangenheit des Desperado zerstört hat, ist in den Plan verwickelt. Von einem großen Verlangen nach Rache getrieben, macht sich der Desperado mit seinen beiden Gefährten Lorenzo und Fideo daran, seine flammende Legende neu zu beleben.
Entstehungsgeschichte
Robert Rodriguez inszenierte den Film, der 2003 herauskam und im Original „Once Upon a Time in Mexico“ heißt. Antonio Banderas, Johnny Depp, Cheech Marin und Salma Hayek Pinault sind besetzt. Die Zusammensetzung deutet an, wie das Personal verteilt ist: der Zurückgezogene, der Agent, die Gefährten und die Frau, mit der er lebt. Erst Volljährige dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Mit Action, Krimi, Thriller und Western verbindet der Film gleich vier Genres, und der Western unter ihnen ist der aufschlussreichste. Er erklärt die Figurenanlage: ein Einzelgänger mit einer Vergangenheit, ein Rückzug, aus dem er geholt wird, ein Gegner, mit dem eine alte Rechnung offensteht.
Bemerkenswert ist die doppelte Motivation, die die Ausgangslage einbaut. Der Auftrag kommt von außen und ist politisch — ein Attentat soll verhindert, ein Umsturz vereitelt werden. Der eigentliche Antrieb aber ist privat. Dass beide Linien auf dieselbe Person zulaufen, hält die Erzählung zusammen und erlaubt ihr, Verschwörung und Rachegeschichte gleichzeitig zu erzählen. Dass die Figur als Legende gilt, verweist darauf, dass sie bereits vor der Handlung einen Ruf besitzt.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend Stimmen ergibt sich ein Mittelwert von 6,3 von 10 — ein solides Ergebnis bei ausreichender Beteiligung. 23 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für jene Verbindung von Actionkino und Westernmotiven, die den mexikanischen Schauplatz nicht als Kulisse behandelt, sondern als eigenen Erzählraum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Antonio Banderas als El Mariachi
- Johnny Depp als CIA Agent Jeffrey Sands
- Cheech Marin als Belini
- Salma Hayek Pinault als Carolina
- Mickey Rourke als Billy Chambers
- Willem Dafoe als Armando Barillo
- Eva Mendes als CIA Agent Ajedrez
- Danny Trejo als Cucuy
- Rubén Blades als Jorge, Retired FBI Agent
- Enrique Iglesias als Lorenzo
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Verfügbarkeit
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