Ipcress - Streng Geheim (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney J. Furie |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (362 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harry Palmer arbeitet als Geheimagent für die britische Regierung, und sein Alltag hat wenig Glanz. Er wacht mit zerzaustem Haar in einer kleinen Wohnung auf, die er sich von seinem mageren Gehalt gerade so leisten kann, und verbringt die Tage mit eintönigen Observationen.
Ein gewöhnlicher Agent ist er dennoch nicht. In seiner Personalakte stehen Worte wie arrogant, anmaßend, widerspenstig und undurchsichtig, sogar kriminelle Neigungen werden ihm unterstellt. Mit Befehlen, Strammstehen und bereitwilligem Jasagen kann Palmer wenig anfangen. Dann teilt ihm sein Vorgesetzter Colonel Ross einen neuen Auftrag und ein neues Team zu, und die geordnete Langeweile ist mit einem Schlag vorbei.
Entstehungsgeschichte
Sidney J. Furie führte Regie bei diesem Film von 1965. Michael Caine, Nigel Green, Guy Doleman und Sue Lloyd bilden die Besetzung. Wer sich den Agententhriller ansehen möchte, kann das ab 12 Jahren. Die Freigabe deutet darauf hin, dass die Spannung weniger über drastische Szenen als über Atmosphäre und Misstrauen entsteht.
Hinter den Kulissen
Einem einzigen Genre zugeordnet, dem Thriller, setzt der Film dennoch einen eigenwilligen Akzent. Die Figur des Agenten wird nicht als weltgewandter Held eingeführt, sondern als Angestellter mit kleiner Wohnung, knappem Geld und schlechtem Ruf bei den Vorgesetzten.
Diese Anlage verschiebt den Blick auf den Geheimdienst. Spionage erscheint als Behördenarbeit mit Routine, Hierarchien und Personalakten, in denen das Verhalten der Mitarbeiter bewertet wird. Der Reiz der Geschichte liegt in der Reibung zwischen einem eigensinnigen Einzelgänger und einem Apparat, der Gehorsam erwartet. Dass Palmer ausgerechnet in dieser Lage einen heiklen Auftrag erhält, schafft von Beginn an Spannung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten im Durchschnitt fällt das Urteil des Publikums deutlich positiv aus. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im Bereich weniger hundert, das Bild ist also aussagekräftig, aber nicht breit.
Zwischen der Premiere und heute liegen 61 Jahre. Der Film steht damit in einer frühen Phase des Agentenkinos und bietet einen nüchternen Gegenentwurf zu glamourösen Spionagefiguren, indem er den Beruf als grauen, bürokratischen Alltag zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Caine als Harry Palmer
- Nigel Green als Major Dalby
- Guy Doleman als Colonel H.L. Ross
- Sue Lloyd als Jean Courtney
- Gordon Jackson als Jock Carswell
- Aubrey Richards als Dr. Radcliffe
- Frank Gatliff als Bluejay
- Thomas Baptiste als Barney
- Oliver MacGreevy als Housemartin
- Freda Bamford als Alice
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Verfügbarkeit
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