Indie Game: Der Film (2012)
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| Regie | James Swirsky |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-18 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum stehen drei Videospiele und die Menschen, die sie entwickeln. Der Film begleitet Edmund McMillen und Tommy Refenes bei den letzten Schritten vor der Veröffentlichung von "Super Meat Boy", blickt zurück auf Jonathan Blows bereits erschienenes und erfolgreiches "Braid" und zeigt Phil Fish bei der über Jahre andauernden, von Rückschlägen geprägten Arbeit an "Fez". Statt Code und Technik zu erklären, richtet sich der Blick auf das, was diese Menschen antreibt: den Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen, und die Anspannung, die damit einhergeht, dieses Werk schließlich einem Publikum zu zeigen.
Entstehungsgeschichte
"Indie Game: Der Film" stammt aus dem Jahr 2012 und wurde von James Swirsky inszeniert. Vor der Kamera stehen die Spieleentwickler selbst: Edmund McMillen, Tommy Refenes, Phil Fish und Jonathan Blow treten als sie selbst auf, nicht als gespielte Figuren. Der Film ist als Dokumentarfilm angelegt, zugleich aber mit dramatischen Mitteln erzählt.
Hinter den Kulissen
Dass der Film gleich zwei Genrebezeichnungen trägt, Dokumentarfilm und Drama, verweist auf seine Erzählweise: Reale Vorgänge werden mit den Mitteln der Spannungserzeugung aufbereitet, etwa wenn die Fertigstellung eines Spiels kurz vor dem Veröffentlichungstermin zur Nervenprobe wird. Die Auswahl dreier sehr unterschiedlicher Projekte, ein bereits abgeschlossener Erfolg, eine unmittelbar bevorstehende Veröffentlichung und eine seit Jahren andauernde Entwicklung, erlaubt es, drei Stadien desselben Prozesses nebeneinanderzustellen. Damit wird weniger ein einzelnes Spiel porträtiert als die Erfahrung, allein oder zu zweit an einem persönlichen Werk zu arbeiten, dessen Ausgang ungewiss bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 bewegt sich der Film in einem soliden, überdurchschnittlichen Bereich, wobei die zugrunde liegende Stimmenzahl eher überschaubar ausfällt und das Ergebnis daher als Tendenz zu lesen ist, nicht als endgültiges Urteil. Seit dem Erscheinen 2012 sind mehr als zwölf Jahre vergangen, in denen sich die Perspektive auf unabhängige Spieleentwicklung verändert haben dürfte, was den dokumentarischen Charakter des Films heute auch als Momentaufnahme einer bestimmten Zeit erscheinen lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Edmund McMillen als Self
- Tommy Refenes als Self
- Phil Fish als Self
- Jonathan Blow als Self
- Anthony Carboni als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.