In die Sonne schauen (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mascha Schilinski |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 149 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-08-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Vierseitenhof in der Altmark, seit mehr als hundert Jahren bewohnt, ist der stille Zeuge mehrerer Frauenleben, die sich über verschiedene Jahrzehnte hinweg spiegeln. Alma, Erika, Angelika und Nelly verbringen jeweils Kindheit oder Jugend an diesem Ort, ohne sich zu kennen, und doch berühren sich ihre Geschichten über die Zeit hinweg. Alma trägt den Namen ihrer verstorbenen Schwester und fürchtet, deren Schicksal zu wiederholen. Erika verliert sich im Bann ihres verletzten Onkels und in gefährlichen Fantasien. Angelika bewegt sich zwischen Lebenslust und Todessehnsucht innerhalb eines zerrütteten Familiengefüges. Nelly wiederum wächst scheinbar behütet auf, wird aber von Träumen und unbewussten Erinnerungen eingeholt, die älter sind als ihr eigenes Leben. So entsteht ein Geflecht aus verdrängten Ängsten und gehüteten Geheimnissen, das sich erst nach und nach zeigt.
Entstehungsgeschichte
„In die Sonne schauen“ (Originaltitel: „Sound of Falling“) entstand 2025 unter der Regie von Mascha Schilinski. In den Hauptrollen sind Luise Heyer, Lena Urzendowsky, Claudia Geisler-Bading und Lea Drinda zu sehen. Der Film ist als Drama mit kriegsfilmhaften Elementen angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Kriegsfilm deutet an, dass die einzelnen Frauenschicksale nicht isoliert, sondern im Schatten größerer historischer Erschütterungen erzählt werden, die sich über Generationen hinweg im selben Gebäude ablagern. Vier Figuren, vier Zeitebenen an einem einzigen Ort – diese Konstruktion legt nahe, dass der Hof selbst als Erinnerungsraum funktioniert, in dem sich Trauma, Angst und Sehnsucht wiederholen, ohne dass die Frauen voneinander wissen. Die Auswahl der Besetzung mit vier eigenständigen Darstellerinnen für vier eigenständige Lebensphasen unterstreicht, dass keine durchgehende Hauptfigur existiert, sondern ein Chor unterschiedlicher Stimmen, die sich über die Zeit hinweg antworten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch vergleichsweise kleinen Bewertungsbasis lässt sich der Film als frisch aufgenommenes, aber noch nicht breit ausgewertetes Werk beschreiben. Da er erst 2025 entstanden ist, gibt es keinen zeitlichen Abstand, der eine Einordnung in eine spätere Rezeption erlauben würde. Innerhalb des Genres steht er mit seiner mehrschichtigen, generationsübergreifenden Erzählweise für einen Ansatz, der historische Lasten über das Schicksal einzelner Frauenfiguren greifbar macht, statt sie linear zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luise Heyer als Christa
- Lena Urzendowsky als Angelika
- Claudia Geisler-Bading als Irm
- Lea Drinda als Erika
- Hanna Heckt als Alma
- Laeni Geiseler als Lenka
- Florian Geißelmann als Rainer
- Andreas Anke als Albat
- Susanne Wuest als Emma
- Gode Benedix als Max
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Verfügbarkeit
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