Im Netz der Spinne (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lee Tamahori |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller, Action |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-04-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 105.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (2.126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der forensische Psychologe und Polizist Alex Cross hat sich nach dem Tod seiner Partnerin bei einem missglückten Einsatz zurückgezogen. Zurück in den Dienst holt ihn eine Entführung: An einer Privatschule in Washington verschwindet die Tochter eines Senators.
Der Täter meldet sich bei Cross persönlich. Gary Soneji will nicht in erster Linie Geld, sondern einen Platz in der Kriminalgeschichte — er ahmt den Lindbergh-Fall von 1932 nach. Cross ermittelt gemeinsam mit der Personenschützerin Jezzie Flannigan, die für den Schutz des Mädchens verantwortlich war, und stößt auf eine Beteiligung, die weiter reicht als der eine Entführer.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist James Pattersons Roman von 1993, das Drehbuch schrieb Marc Moss.
Es ist der zweite Film um die Figur Alex Cross nach "Im Netz der Spinne"-Vorgänger "Denn zum Küssen sind sie da" von 1997. Morgan Freeman spielt Cross erneut, ebenso kehrt Jay O. Sanders als FBI-Mann Kyle Craig zurück. Die Reihenfolge weicht dabei von der Vorlage ab: Im Buchwerk ist dies der erste Cross-Roman, verfilmt wurde er als zweiter.
Hinter den Kulissen
Regie führte Lee Tamahori, das Budget lag bei 60 Millionen Dollar; verliehen wurde der Film von Paramount. Monica Potter spielt Flannigan, Michael Wincott den Entführer Soneji.
Die Musik schrieb Jerry Goldsmith, der dafür einen BMI Film & TV Award erhielt.
Tragend ist die Figur des Alex Cross: ein Ermittler, der Täterprofile nicht über Beweise erstellt, sondern über Bücher, Gespräche und Geduld — Freeman spielt ihn durchgehend leise, was den Film von der üblichen Machart des Genres unterscheidet.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete am 6. April 2001 und spielte weltweit 105,2 Millionen Dollar ein, davon 74,1 Millionen in den USA — deutlich über den Produktionskosten.
Die Kritik lehnte ihn überwiegend ab: 32 Prozent bei Rotten Tomatoes, mit dem Vorwurf, er sei abgeleitet und enthalte zu viele unglaubwürdige Wendungen. Roger Ebert vergab zwei von vier Sternen und sprach von einer Handlung voller Lücken. Freemans Auftritt wurde dabei fast durchgehend gelobt und für einen NAACP Image Award nominiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Morgan Freeman als Alex Cross
- Monica Potter als Jezzie Flannigan
- Michael Wincott als Gary Soneji
- Dylan Baker als Ollie McArthur
- Mika Boorem als Megan Rose
- Anton Yelchin als Dimitri Starodubov
- Kim Hawthorne als Agent Hickey
- Jay O. Sanders als Kyle Craig
- Billy Burke als Ben Devine
- Michael Moriarty als Senator Hank Rose
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Verfügbarkeit
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