Im Namen des... (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Małgorzata Szumowska |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.127.938 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 |
Trailer
Worum es geht
Adam ist katholischer Priester in einem Dorf im ländlichen Polen, seine Berufung fand er erst mit 21 Jahren, spät für diesen Weg. In seiner Gemeinde kümmert er sich um Jugendliche mit Verhaltensproblemen, die schreien, sich prügeln oder andere schikanieren. Ewa, eine junge Frau aus dem Dorf, versucht ihn zu verführen, doch er weist sie zurück und beruft sich auf die Sorge vor Dorfgerede. Der eigentliche Grund liegt tiefer: Adam begehrt Männer und hat sich dem Priesteramt auch deshalb verschrieben, um diese Seite an sich zu verbergen. Als er Dynia kennenlernt, den verschlossenen, sonderbaren Sohn einer Bauernfamilie, gerät die selbst auferlegte Enthaltsamkeit zunehmend ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
"Im Namen des..." entstand 2013 unter der Regie von Małgorzata Szumowska. Die Hauptrolle des Adam übernimmt Andrzej Chyra, an seiner Seite stehen Mateusz Kościukiewicz als Dynia sowie Maja Ostaszewska und Maria Maj. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein religiöses Umfeld mit einer inneren Konfliktlinie, die sich um Begehren, Selbstverleugnung und die Angst vor gesellschaftlicher Kontrolle dreht. Dass die Handlung in einem kleinen, dörflichen Kreis spielt, verstärkt den Druck der Beobachtung, unter dem Adam steht: Ein Priester, der sich in einer überschaubaren Gemeinschaft bewegt, hat kaum Raum, sich unbemerkt zu verhalten. Die Nebenfigur der Ewa, die eine Annäherung sucht, macht Adams Zurückweisung erst als das kenntlich, was sie ist – eine Ausflucht vor der eigentlichen Ursache. Mit Dynia tritt eine Figur hinzu, die selbst als sonderbar und verschlossen beschrieben wird, wodurch die Begegnung zweier Außenseiter innerhalb einer engen, konservativ geprägten Struktur entsteht. Das Drama entwickelt sich so weniger über äußere Handlung als über die wachsende Spannung zwischen Rolle und Person.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, wobei die Bewertungsbasis als eher schmal einzustufen ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, der Film bleibt aber durch sein Thema – Priestertum, verdrängtes Begehren, dörfliche Enge – innerhalb des Dramagenres ein Werk mit klar umrissenem Fokus, das sich auf die psychologische Zuspitzung einer einzelnen Figur konzentriert statt auf breit angelegte Handlungsstränge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrzej Chyra als ksiądz Adam
- Mateusz Kościukiewicz als Łukasz
- Maja Ostaszewska als Ewa
- Maria Maj als Matka Łukasza
- Łukasz Simlat als Nauczyciel Michał
- Tomasz Schuchardt als Adrian
- Kamil Adamowicz als Rudy
- Mateusz Gajko als Gajo
- Jakub Gentek als Koko
- Daniel Świderski als Babun
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Verfügbarkeit
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