Ich und Du und Alle, die wir kennen (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Miranda July |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-05-12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (386 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Christine Jesperson ist eine einsame Künstlerin, die ihren Lebensunterhalt als Fahrerin eines Taxidienstes für ältere Menschen verdient. Ihre künstlerischen Fantasien helfen ihr, sich den Menschen und Dingen nahe zu fühlen, nach denen sie sich sehnt. Richard Swersey arbeitet als Verkäufer in einem Schuhgeschäft, hat sich gerade von seiner Frau getrennt und ist Vater zweier Söhne. Er scheint offen für das Überraschende, das auf ihn zukommt, doch als er Christine begegnet, packt ihn die Panik.
Für Richards Kinder ist das Leben nicht weniger verwickelt. Der siebenjährige Robby lässt sich auf eine riskante Internetbekanntschaft ein, während der vierzehnjährige Peter für Mädchen aus der Nachbarschaft zum Versuchsobjekt wird, an dem sie künftige Beziehungen erproben.
Entstehungsgeschichte
Miranda July hat den Film 2005 inszeniert und übernimmt selbst die Rolle der Christine. John Hawkes spielt Richard, Brandon Ratcliff und Miles Thompson gehören ebenfalls zum Ensemble. Regie und Hauptrolle liegen damit in einer Hand, sodass die Inszenierung und die zentrale Figur eng miteinander verbunden sind.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier eine leise Verbindung ein. Der Film verlässt sich nicht auf Pointen, sondern auf die Eigenheiten seiner Figuren, die ihre innersten Gedanken aussprechen, heimlichen Impulsen folgen und Momente aufrichtiger Menschlichkeit erleben. Manches davon rückt in die Nähe des Surrealen.
Erzählerisch verknüpft der Film mehrere Stränge: die zögerliche Annäherung zweier Erwachsener und die Erfahrungen zweier Kinder, die sich auf eigene Weise mit Nähe und Begehren beschäftigen. Aus diesem Nebeneinander entsteht ein Mosaik, in dem das Alltägliche eine besondere Bedeutung gewinnt und gewöhnliche Menschen zu leuchtenden Figuren werden. Der Titel deutet dieses Geflecht bereits an.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten erfährt der Film eine klar positive Resonanz. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich und belegt ein beständiges Interesse.
21 Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Im Feld der Tragikomödie steht der Film für eine ungewöhnlich zarte, beobachtende Erzählweise, die Einsamkeit und Sehnsucht ohne großes Drama betrachtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Miranda July als Christine Jesperson
- John Hawkes als Richard Swersey
- Brandon Ratcliff als Robby Swersey
- Miles Thompson als Peter Swersey
- Carlie Westerman als Sylvie
- Brad William Henke als Andrew
- Natasha Slayton als Heather
- Najarra Townsend als Rebecca
- Ellen Geer als Ellen
- Colette Kilroy als Sylvie's Mom
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Verfügbarkeit
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