Hunger (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Hentges |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-05-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 625.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Menschen kommen in einer dunklen Höhle zu sich, ohne Erinnerung daran, wie sie dorthin gelangt sind. Sie kennen sich nicht, und keiner von ihnen versteht, warum sie hier festsitzen. Beobachtet von einem Unbekannten, dem offenbar an ihrem Leid gelegen ist, bleibt ihnen jede Nahrung verwehrt. Aus der anfänglichen Verwirrung wird schnell ein Kampf um das nackte Überleben, bei dem sich zeigt, wie schnell Hunger die Grenzen des Zwischenmenschlichen verschiebt. Wie weit die Gruppe dabei geht und wie das Spiel endet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Hunger“ entstand 2009 unter der Regie von Steven Hentges. In den Hauptrollen sind Lori Heuring, Linden Ashby, Joe Egender und Lea Kohl zu sehen. Der Film ist als Horrorfilm eingeordnet und in Deutschland ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – eine geschlossene Höhle, fremde Menschen ohne Erinnerung, ein unsichtbarer Beobachter – folgt dem klassischen Muster des Gefangenschafts-Horrors: eine künstlich hergestellte Extremsituation, die weniger von äußeren Monstern als von der Reaktion der Eingeschlossenen lebt. Der Verzicht auf Nahrung als zentrales Druckmittel setzt den Fokus konsequent auf körperlichen Verfall und moralischen Zerfall statt auf klassische Schockmomente. Dass die Besetzung aus vier Namen besteht, deutet auf eine kammerspielartige Anlage hin, in der wenige Figuren über die gesamte Spielzeit tragen müssen. Die Prämisse „wo der Hunger beginnt, endet die Menschlichkeit“ macht deutlich, dass es dem Film weniger um die Frage nach dem Täter geht als um das, was Entbehrung aus Menschen macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinen 2009 sind mittlerweile 16 Jahre vergangen, ohne dass sich eine breitere Bewertungsbasis gebildet hätte, was auf eine begrenzte Wahrnehmung außerhalb eines Nischenpublikums hindeutet. Innerhalb des Survival-Horrors reiht sich „Hunger“ mit seiner reduzierten Schauplatzwahl und der kleinen Besetzung in eine Reihe ähnlich angelegter Produktionen ein, die auf psychologischen Druck statt auf Spektakel setzen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Lori Heuring als Jordan
- Linden Ashby als Grant
- Joe Egender als Luke
- Lea Kohl als Anna
- Julian Rojas als Alex
- Bjorn Johnson als The Scientist
- Britton Partain als Young Scientist
- Laura Albyn als Teenage Girl - Maggie
- John Cooley als Teenage Boy
- Ian Hopper als Sheriff
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Verfügbarkeit
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