House of D (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Duchovny |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-05-07 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 389.866 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (158 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tommy ist Illustrator, lebt in Paris, hat Frau und Sohn – und einen Alltag, der ihm zunehmend aus den Fugen gerät. Um zu verstehen, woher diese Unruhe kommt, wendet er sich seiner Kindheit im New Yorker Greenwich Village zu. Als Dreizehnjähriger versucht er dort, mit Albernheiten in der katholischen Schule über den frühen Verlust seines Vaters hinwegzukommen und seiner Mutter ab und zu ein Lachen abzuringen. Wichtigster Rückhalt ist die Freundschaft mit dem geistig zurückgebliebenen Hausmeister Pappass, mit dem er gemeinsam Botengänge für einen Fleischer übernimmt. Dazu kommt die erste Liebe und die ungewöhnliche Bekanntschaft mit Lady Bernadette, einer Gefangenen im „House of D“, dessen Insassinnen mit Passanten auf der Straße sprechen können. Prägend bleibt vor allem ein tragisches Ereignis aus dieser Zeit, das Tommy als Erwachsenen nicht loslässt – bis er mit seiner Familie nach New York zurückkehrt, um einige offene Dinge endlich abzuschließen.
Entstehungsgeschichte
„House of D“ entstand 2004 unter der Regie von David Duchovny, der auch selbst eine Rolle übernahm. Neben ihm stehen Anton Yelchin als jugendlicher Tommy, Téa Leoni als seine Mutter und Robin Williams als Pappass vor der Kamera. Der Film verbindet Komödie und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zur Erzählstruktur: eine Rückschau, die schmerzhafte Erinnerungen mit komischen Momenten aus dem Schulalltag und der Freundschaft mit Pappass verschränkt. Dass die Geschichte aus der Perspektive des erwachsenen Tommy erzählt wird, der als Illustrator in Paris lebt, gibt ihr die Form einer nachträglichen Bewältigung: Die Rückkehr nach New York wird zum eigentlichen Ziel der Handlung, nicht nur ihr Anlass. Figuren wie Lady Bernadette und das titelgebende Gefängnis setzen einen ungewöhnlichen erzählerischen Rahmen, der die reale Nachbarschaft mit einem fast märchenhaften Element verbindet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile über zwanzig Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber stabilen Bewertung viel verändert hat. Innerhalb der Coming-of-Age-Dramen mit komödiantischen Zügen bleibt „House of D“ ein Titel mit überschaubarer, aber beständiger Wahrnehmung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anton Yelchin als Tommy
- Téa Leoni als Mrs. Warshaw
- David Duchovny als Tom Warshaw
- Robin Williams als Pappass
- Erykah Badu als Lady / Bernadette
- Frank Langella als Reverend Duncan
- Magali Amadei als Coralie Warshaw
- Claire Lautier als Madam Chatquipet
- Zelda Williams als Melissa Loggia
- Bernie Sheredy als Sasha
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Verfügbarkeit
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