Hotel Transsilvanien (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Genndy Tartakovsky |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 85.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 358.375.603 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (9.365 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dracula hat nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau ein Hotel gebaut, das kein Mensch findet: einen Zufluchtsort für Monster, umgeben von einem Zombiewald und einem Nebelfeld. Einmal im Jahr kommen alle — Frankensteins Geschöpf, der Wolfsmensch mit seinem Rudel, die unsichtbare Mumie.
Zum hundertachtzehnten Geburtstag seiner Tochter Mavis stolpert ein einundzwanzigjähriger Rucksacktourist namens Jonathan herein. Dracula tarnt ihn als Monster, um Panik zu vermeiden, und muss anschließend verhindern, dass seine Tochter sich in ihn verliebt — was misslingt.
Entstehungsgeschichte
Die Entwicklung zog sich über Jahre, mit mehreren Regisseuren, die das Projekt wieder verließen. Sony Pictures Animation hatte den Stoff bereits seit Mitte der 2000er in Arbeit.
Genndy Tartakovsky übernahm schließlich — bekannt aus dem Fernsehen durch "Samurai Jack" und "Dexters Labor". Er brachte einen Ansatz mit, der den Film von anderen Computeranimationen unterscheidet: eine Bewegungsauffassung aus dem klassischen Zeichentrick, mit extremen Verformungen, überzogenen Beschleunigungen und Posen, die für Bruchteile von Sekunden stehenbleiben. Adam Sandler sprach Dracula und brachte einen erheblichen Teil seines gewohnten Umfelds als Sprecher mit.
Hinter den Kulissen
Tartakovskys Vorgabe an die Animatoren war, die Regeln der realistischen Computeranimation zu brechen: Figuren dürfen ihre Silhouette in einem einzelnen Bild vollständig verändern, Bewegungen laufen ungleichmäßig ab, und die Zahl der Zwischenbilder wird bewusst reduziert.
Das Ergebnis wirkt schneller und kantiger als die glatte Bewegung, die das Genre zu dieser Zeit prägte, und wurde in der Branche breit beachtet. Der Film gilt als eines der ersten Beispiele dafür, dass sich Zeichentrickprinzipien in dreidimensionale Animation übertragen lassen — ein Weg, den später "Spider-Man: A New Universe" konsequent weiterging.
Einordnung & Wirkung
Der Film erhielt rund fünfundvierzig Prozent zustimmende Besprechungen bei deutlich höherer Publikumszustimmung und wurde zum Ausgangspunkt einer Reihe, die über vier Kinofilme, Fernsehserien, Computerspiele und Freizeitparkattraktionen zusammen über 1,3 Milliarden Dollar einspielte.
Die Bewertung der Folgefilme stieg zunächst — der dritte Teil erreichte rund zweiundsechzig Prozent —, bevor der vierte wieder abfiel und ohne Kinostart direkt im Streaming erschien. Für Sony Pictures Animation war die Reihe über ein Jahrzehnt die verlässlichste Einnahmequelle.
Bilder








Besetzung & Stab
- Selena Gomez als Mavis Dracula (voice)
- Adam Sandler als Count Dracula (voice)
- Andy Samberg als Jonathan Loughran (voice)
- Kevin James als Frankenstein (voice)
- Fran Drescher als Eunice (voice)
- Steve Buscemi als Wayne (voice)
- Molly Shannon als Wanda (voice)
- David Spade als Griffin (voice)
- Cee Lo Green als Murray the Mummy (voice)
- Jon Lovitz als Quasimodo Wilson (voice)
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Verfügbarkeit
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