Hook und das Geisterlicht (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Lasseter |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie, Horror |
| Laufzeit | 7 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-07-27 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (493 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hook, der klapprige und aufgedrehte Abschleppwagen aus Radiator Springs, hat Spaß daran, seinen Mitbewohnern Streiche zu spielen. Die anderen Fahrzeuge des Ortes müssen das eine Weile ertragen, dann beschließen sie, es ihm heimzuzahlen. Der Sheriff denkt sich eine Schauergeschichte aus: In den Sommernächten, so erzählt er, treibe auf den Straßen der Gegend das Geisterlicht sein Unwesen, eine geheimnisvolle blaue Lichtkugel, die jedes Fahrzeug spurlos verschwinden lässt, das ihren Weg kreuzt.
Als Hook sich später auf den Heimweg zu seinem Unterstand macht, hängen ihm zwei der anderen heimlich eine blaue Laterne an den Haken. Zu Tode erschrocken rast er durch die Straßen, bis er den Scherz durchschaut. Die Bewohner von Radiator Springs lachen über seine Leichtgläubigkeit, beruhigen ihn aber auch: Das Einzige, wovor er sich fürchten müsse, seien seine eigenen Ängste. Und natürlich die „schreiende Hexe“.
Entstehungsgeschichte
John Lasseter führte Regie bei diesem Animationsfilm aus dem Jahr 2006. Larry the Cable Guy, Owen Wilson, Bonnie Hunt und Paul Newman bilden die Besetzung und leihen den Fahrzeugen ihre Stimmen. Die Freigabe ohne Altersbeschränkung passt zu einer Geschichte, deren Schrecken sich am Ende als Streich herausstellt.
Hinter den Kulissen
Die Genremischung ist für einen Familientitel ungewöhnlich breit: Animation, Komödie, Familie und Horror. Der Horror-Anteil ist dabei der Kern des Witzes. Die Geistergeschichte des Sheriffs bedient die Muster der Lagerfeuererzählung, und der Film führt vor, wie eine erfundene Bedrohung allein durch Erwartung und Einbildung wirksam wird. Die Anlage ist die einer Lehrgeschichte über Angst: Wer anderen Streiche spielt, wird selbst zum Opfer eines Streichs, und die eigentliche Gefahr sitzt im Kopf. Dass alle Figuren Fahrzeuge sind, verlegt die vertrauten Rollen des Kleinstadtlebens, den Sheriff, den Spaßvogel, die Nachbarn, in eine Welt aus Motoren, Haken und Laternen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 bewegt sich die Bewertung im mittleren Bereich; die Stimmenzahl liegt im dreistelligen Bereich und ist für einen Familientitel überschaubar. 20 Jahre nach 2006 steht der Film für die pointierte Form animierter Komik, die eine einzige Situation, einen Streich und seine Umkehrung, in den Mittelpunkt stellt und daraus eine kleine Lektion über Furcht und Übermut gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Larry the Cable Guy als Mater (voice)
- Owen Wilson als Lightning McQueen (voice)
- Bonnie Hunt als Sally Carrera (voice)
- Paul Newman als Doc Hudson (voice)
- Michael Wallis als Sheriff (voice)
- Cheech Marin als Ramone (voice)
- Paul Dooley als Sarge (voice)
- Katherine Helmond als Lizzie (voice)
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Verfügbarkeit
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