Das grosse Krabbeln (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Lasseter |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-11-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 80.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 363.258.859 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (9.920 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Ameisenkolonie liefert jedes Jahr einen Teil ihrer Ernte an eine Bande Heuschrecken ab. Als der erfinderische Außenseiter Flik den gesammelten Vorrat versehentlich in den Bach kippt, droht die Kolonie mit dem Verhungern — und Flik wird losgeschickt, um Kämpfer anzuwerben.
Er kehrt mit einer Truppe zurück, die er für Krieger hält und die tatsächlich aus arbeitslosen Zirkusartisten besteht. Der Film erzählt daraus eine Komödie über ein Missverständnis und darunter eine Geschichte über eine Gemeinschaft, die aufhört, Angst als Naturgesetz hinzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Die Handlung geht auf Äsops Fabel von der Ameise und der Grille zurück, gemischt mit der Grundkonstellation von "Die sieben Samurai". Es war Pixars zweiter abendfüllender Film nach "Toy Story".
Er erschien im selben Jahr wie DreamWorks' "Antz", der ebenfalls in einer Ameisenkolonie spielt. Der Streit darüber prägte die Berichterstattung: Jeffrey Katzenberg hatte Disney nach einem Zerwürfnis verlassen, und Pixar warf ihm vor, die Idee aus Gesprächen mitgenommen und die Produktion beschleunigt zu haben, um zuerst zu erscheinen. "Antz" kam zwei Monate früher heraus.
Hinter den Kulissen
Die technische Aufgabe war die Umgebung: Aus Ameisenperspektive sind Grashalme lichtdurchlässig, und das Sonnenlicht bricht sich in ihnen. Pixar entwickelte dafür Verfahren zur Darstellung durchscheinender Oberflächen, die zuvor nicht existierten.
Der Film war zudem der erste, der vollständig im Breitwandformat komponiert wurde — das Team hatte für "Toy Story" noch das Fernsehformat mitdenken müssen. Für den Abspann produzierte Pixar erstmals gefälschte Versprecher der Figuren, ein Verfahren, das anschließend mehrfach wiederholt wurde. Randy Newman komponierte die Musik.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 363 Millionen Dollar ein und übertraf damit "Antz" deutlich.
Er wird heute meist als der am wenigsten beachtete Pixar-Film der frühen Phase eingeordnet — zwischen den beiden "Toy Story"-Filmen und ohne deren Nachwirkung. Seine Bedeutung liegt im Beweis: Pixar hatte gezeigt, dass der erste Erfolg keine Ausnahme war, und arbeitete zum ersten Mal mit einer Welt, die nicht aus glatten Kunststoffoberflächen besteht. Der Rechtsstreit mit DreamWorks belastete das Verhältnis beider Studios über Jahre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dave Foley als Flik (voice)
- Kevin Spacey als Hopper (voice)
- Julia Louis-Dreyfus als Atta (voice)
- Hayden Panettiere als Dot (voice)
- Phyllis Diller als Queen (voice)
- Richard Kind als Molt (voice)
- David Hyde Pierce als Slim (voice)
- Joe Ranft als Heimlich / Additional Voices (voice)
- Denis Leary als Francis (voice)
- Jonathan Harris als Manny (voice)
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Verfügbarkeit
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