Hobo with a Shotgun (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jason Eisener |
|---|---|
| Genre | Krimi, Action, Thriller |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-05-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 748.453 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (713 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Landstreicher kommt in eine Stadt namens Hope Town, in der das Gesetz nichts mehr zu melden hat und das Verbrechen die Gegend beherrscht. Ihn ficht das zunächst nicht an: Er will als Landschaftsgestalter seinen Lebensunterhalt verdienen. Dafür braucht er einen Rasenmäher, der im Pfandhaus knappe 50 Dollar kostet, und um das Geld zusammenzubekommen, geht er betteln. Dabei beobachtet er, wie die mörderischen Brüder Ivan und Slick einen Jungen bedrohen — ihr Vater, „The Drake“, hat in Hope Town das Sagen. Als die Prostituierte Abby erfolglos einschreitet, packt der Landstreicher sich Slick und bringt ihn zur Polizeistation. Doch ein durchtriebenes Korruptionssystem sorgt dafür, dass die Gesetzeshüter ihm nicht helfen wollen. Also macht er es zu seiner Aufgabe, sich selbst um das verbrecherische Gesindel der Stadt zu kümmern, und kauft von seinem erbettelten Geld keinen Rasenmäher, sondern eine Shotgun.
Entstehungsgeschichte
Jason Eisener führte Regie bei dem 2011 erschienenen Film. Rutger Hauer, Molly Dunsworth, Gregory Smith und Robb Wells stehen in der Besetzung. Angesichts der Drastik ist der Film erst ab achtzehn Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Action und Thriller kommen hier zusammen, und die Geschichte bedient alle drei über dieselbe Bewegung: Ein Einzelner tritt an die Stelle einer Ordnung, die nicht mehr funktioniert. Der Selbstjustiz-Bogen ist dabei bis auf die Grundstruktur reduziert — eine Stadt ohne funktionierende Polizei, ein Verbrecherclan mit klarer Hierarchie, ein Außenseiter ohne Bindungen. Besonders sprechend ist die Umwidmung des Rasenmähers: Dasselbe Geld, dasselbe Pfandhaus, ein anderes Werkzeug. Damit ist der Umschlagpunkt der Figur in ein einziges Bild gefasst, und der bescheidene ursprüngliche Wunsch macht die Eskalation umso deutlicher.
Einordnung & Wirkung
5,9 von 10 liegt knapp unterhalb des Mittelfelds, getragen von einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Bei ausdrücklich drastischen Filmen ist eine gespaltene Aufnahme erwartbar, weil sich Zustimmung und Ablehnung an denselben Szenen entzünden. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein klar erkennbarer Vertreter des harten Selbstjustizfilms — kompromisslos in der Ausführung und ohne Interesse an Abschwächung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rutger Hauer als Hobo
- Molly Dunsworth als Abby
- Gregory Smith als Slick
- Robb Wells als Logan
- Brian Downey als The Drake
- Nick Bateman als Ivan / Rip
- Peter Simas als Grinder
- Pasha Ebrahimi als Bumfight Filmaker
- Jeremy Akerman als Chief of Police
- David Brunt als Dirty Cop
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Verfügbarkeit
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