Helden von Hill 60 (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeremy Sims |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.347.125 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1916 muss Oliver Woodward seine große Liebe zurücklassen, um an die Westfront zu ziehen. Statt offener Feldschlachten erwartet ihn dort eine Arbeit im Verborgenen: Zusammen mit einer kleinen Einheit von Mineuren gräbt er tief unter den feindlichen Stellungen ein weitverzweigtes Tunnelsystem. Der Sprengstoff, den sie unter der Erde deponieren, soll eine der größten Explosionen auslösen, die der Krieg bis dahin gesehen hat. Die größte Gefahr liegt dabei nicht in der Menge des Sprengstoffs, sondern in der Stille, die die Arbeit erfordert – jedes Geräusch könnte die Männer verraten und ihre Stellung auffliegen lassen.
Entstehungsgeschichte
Der australische Kriegsfilm entstand 2010 unter der Regie von Jeremy Sims. Die Hauptrollen übernehmen Brendan Cowell, Harrison Gilbertson, Steve Le Marquand und Gyton Grantley. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Kriegsfilm verschiebt den Blick auf den Ersten Weltkrieg weg von den bekannten Schützengrabenszenen hin zu einem Krieg, der sich unterirdisch abspielt. Diese Anlage erlaubt eine andere Art von Spannung: nicht die offene Feuerschlacht, sondern das lautlose, klaustrophobische Vorankommen unter der Erde, bei dem jedes Klopfen und jeder Atemzug zur Bedrohung werden kann. Dass die Geschichte mit einem Abschied von der großen Liebe beginnt, setzt zugleich einen persönlichen Rahmen um das militärische Unterfangen und deutet an, dass der Film das Schicksal Einzelner in den Vordergrund stellt, statt den Krieg als abstraktes Geschehen zu zeigen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragend breit diskutierten Bereich. Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung bleibt er ein Beispiel für einen Kriegsfilm, der sich abseits der geläufigsten Schauplätze bewegt und den Ersten Weltkrieg aus einer weniger oft erzählten Perspektive zeigt. Innerhalb des Kriegsfilmgenres, das häufig auf großangelegte Schlachten setzt, positioniert sich dieser Titel durch seinen Fokus auf eine kleine Spezialeinheit und deren unterirdische Mission als vergleichsweise kammerspielartiger Beitrag.
Bilder




Besetzung & Stab
- Brendan Cowell als Captain Oliver Woodward
- Harrison Gilbertson als Frank Tiffin
- Steve Le Marquand als Sergeant Bill Fraser
- Gyton Grantley als Norman Morris
- Alan Dukes als Jim Sneddon
- Alex Thompson als Walter Sneddon
- Warwick Young als Percy Marsden
- Mark Coles Smith als Billy Bacon
- Anthony Hayes als William McBride
- Leon Ford als Lt. Robert Clayton
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Verfügbarkeit
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