Heirate mich, Alter! (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tarek Boudali |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-25 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.013 Stimmen) |
Worum es geht
Yassine ist aus Marokko nach Paris gekommen, um Architektur zu studieren; ein Studentenvisum macht den Aufenthalt möglich. Als er zu spät zu einer Prüfung erscheint, geht ihm das Dokument in der Hast verloren. Von einem Moment auf den anderen lebt er ohne Erlaubnis in Frankreich.
Zunächst versucht er, sich an eine Frau zu binden, die ihn im Land halten könnte. Es folgt eine Absage nach der anderen. Am Ende bleibt ihm nur ein Ausweg: eine vorgetäuschte Ehe mit seinem besten französischen Freund. Damit fängt das eigentliche Problem erst an, denn die beiden müssen als echtes Paar bestehen – vor einem misstrauischen Inspektor, vor Yassines überfürsorglicher Mutter und ausgerechnet vor Claire, der jungen Frau, in die Yassine verliebt ist.
Entstehungsgeschichte
Regie bei dem 2017 herausgekommenen Film führte Tarek Boudali, der zugleich zur Besetzung gehört. An seiner Seite stehen Philippe Lacheau, Charlotte Gabris und David Marsais. Das Werk ist eine reine Komödie, ohne ein zweites Genre.
Hinter den Kulissen
Dass keine weitere Gattung hinzutritt, sagt etwas über die Anlage aus: Die Geschichte setzt vollständig auf Verstellung und Verwechslung. Ihr Motor ist eine Lüge, die sich nicht mehr zurücknehmen lässt und deshalb immer weiter ausgebaut werden muss.
Bemerkenswert ist, wie genau das Personal um diese Lüge herum gebaut ist. Drei Instanzen prüfen sie, und jede prüft anders: der Inspektor von Amts wegen, die Mutter aus Nähe, Claire aus einem Gefühl heraus, von dem Yassine sich eigentlich das Gegenteil erhofft. Aus dieser dritten Prüfinstanz bezieht der Stoff seinen Widerspruch, denn die Ehe, die Yassine im Land hält, steht genau der Verbindung im Weg, die er sich wünscht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,2 von 10, ermittelt aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen. Das ist eine ordentliche, aber keine herausragende Marke; die Zahl der Stimmen reicht aus, um mehr als eine Momentaufnahme abzubilden, bleibt für einen Kinofilm jedoch überschaubar. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht das Werk damit im Mittelfeld dessen, was Komödien dieser Machart an Zustimmung erhalten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tarek Boudali als Yassine
- Philippe Lacheau als Fred
- Charlotte Gabris als Lisa
- David Marsais als Stan
- Julien Arruti als Aveugle
- Philippe Duquesne als Dussart
- Jonathan Louis als Homme en soirée
- Sissi Duparc als Agent prefectoral
- Doudou Masta als Daoud
- Nadia Kounda als Sana
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Verfügbarkeit
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