Hedwig and the Angry Inch (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Cameron Mitchell |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-07-20 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.660.081 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (445 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hedwig ist mit ihrer Band in den USA unterwegs. Die Bühnen sind klein, Clubs und Restaurants, das Publikum oft spärlich. Im Gepäck hat sie Songs, die ihr früherer Geliebter ihr gestohlen hat. Zwischen den Auftritten erzählt Hedwig von der Suche nach Liebe, von Kindheit und Jugend und von ihren Träumen.
Ihre Geschichte beginnt in Ost-Berlin. Dort wuchs sie als armer schwuler Junge auf, der nur eines wollte: weg. Die Chance kam mit einem amerikanischen GI, den sie heiratete, um mit ihm auszuwandern. Voraussetzung dafür war eine geschlechtsangleichende Operation. Sie misslang, und zurück blieb ein „angry inch“. Hedwig sieht sich seitdem weder ganz als Frau noch als Mann.
Auch als Rockstar bleibt sie unvollständig. Tommy Gnosis, der Ex, macht mit ihren Liedern Karriere, während ihr nur die schäbigen Lokale bleiben. Dort aber rockt sie mit voller Kraft.
Entstehungsgeschichte
John Cameron Mitchell führte 2001 Regie und gehört zugleich zur Besetzung. Er ist damit sowohl hinter als auch vor der Kamera an dem Film beteiligt. Neben ihm spielen Miriam Shor, Stephen Trask und Theodore Liscinski.
Hinter den Kulissen
Komödie, Musik und Drama bilden eine ungewöhnliche Kombination. Die Songs sind hier nicht bloß Beiwerk, sondern Teil der Erzählung, denn es geht um gestohlene Lieder und um eine Künstlerin, der die Anerkennung für ihr Werk verwehrt bleibt.
Erzählt wird aus der Perspektive der Hauptfigur, die sich direkt an das Publikum wendet. Diese Form erinnert an ein Bühnenprogramm, bei dem Lebensgeschichte und Auftritt ineinanderfließen. Der Titel selbst verbindet den Namen der Figur mit der körperlichen Verletzung, die ihr Leben geprägt hat. So werden Identität, Liebe und künstlerische Enteignung in einem Zug verhandelt, mit Humor, aber ohne die Härte der Erfahrungen zu überspielen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 erreicht der Film eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung. Mehrere hundert Stimmen stehen dahinter, was dem Wert Gewicht verleiht.
Seit dem Erscheinen sind 25 Jahre vergangen. Im Musikfilm nimmt der Titel eine eigenständige Position ein, weil er Rockmusik mit einer sehr persönlichen Geschichte über Herkunft, Körper und Selbstbehauptung verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Cameron Mitchell als Hedwig
- Miriam Shor als Yitzhak
- Stephen Trask als Skszp
- Theodore Liscinski als Jacek
- Rob Campbell als Krzysztof
- Michael Aronov als Schlatko
- Andrea Martin als Phyllis Stein
- Ben Mayer-Goodman als Hansel - 6 years old
- Alberta Watson als Hansel's Mom
- Gene Pyrz als Hansel's Dad
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Verfügbarkeit
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