Haute Couture - Die Schönheit der Geste (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sylvie Ohayon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jade ist zwanzig und lebt vom Moment zu Moment, als sie in der Pariser Metro einer Frau die Handtasche stiehlt. Beim Durchsehen der Beute merkt sie, dass sie jemanden aus ähnlich einfachen Verhältnissen beraubt hat. Das Gewissen meldet sich, und Jade sucht die Wohnung der Bestohlenen auf, um die Sachen zurückzugeben. So begegnet sie Esther, einer Frau um die sechzig, die als Leiterin des Nähateliers von Dior kurz vor dem Ende ihrer Laufbahn steht. Esther erkennt in der jungen Frau etwas, das sie nicht loslässt, und bietet ihr an, ihr das Nähhandwerk beizubringen – das Einzige, was sie an echtem Reichtum zu vergeben hat. Aus einer zufälligen, moralisch belasteten Begegnung entwickelt sich damit eine Beziehung, die zwei sehr unterschiedliche Lebenswelten zusammenbringt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2021 unter der Regie von Sylvie Ohayon. In den Hauptrollen sind Nathalie Baye und Lyna Khoudri zu sehen, an ihrer Seite Pascale Arbillot und Soumayé Bocoum. Freigegeben ist das Drama ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – ein Diebstahl, der in eine Wiedergutmachung und schließlich in eine Lehrbeziehung mündet – zeigt die Anlage der Geschichte als Generationen- und Klassenbegegnung. Die Gegenüberstellung einer jungen Frau ohne gesicherte Perspektive und einer erfahrenen Handwerkerin am Ende ihrer Karriere macht Weitergabe von Können und Würde zum eigentlichen Thema. Dass die Handlung sich in der Nähwelt der Haute Couture ansiedelt, verleiht dem Drama eine sinnliche, handwerkliche Ebene, ohne dass es sich in Milieustudien verliert; im Zentrum bleibt die persönliche Annäherung zweier Frauen, die sich unter denkbar ungünstigen Vorzeichen kennenlernen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 und einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen steht der Film bislang eher am Rand der öffentlichen Wahrnehmung. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran erkennbar viel geändert hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Titel in eine Tradition leiser, figurenzentrierter Dramen ein, die auf große Wendungen verzichten und ihre Wirkung aus der Beziehung zwischen den Charakteren beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nathalie Baye als Esther
- Lyna Khoudri als Jade
- Pascale Arbillot als Catherine
- Soumaye Bocoum als Souad
- Claude Perron als Andree
- Adam Bessa als Abdel
- Virgile Bramly als Hammidouche
- Clotilde Courau als Mumu
- Alexandrina Turcan als Gloria
- Romain Brau als Sephora
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Verfügbarkeit
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