Hasta la Vista! (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Geoffrey Enthoven |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 268.401 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Philip, Lars und Jozef sind drei junge Belgier Anfang zwanzig, die sich nach denselben Dingen sehnen wie viele in ihrem Alter: Wein, Frauen, ein bisschen Freiheit. Nur eines fehlt allen dreien bislang – die erste sexuelle Erfahrung. Als Vorwand für eine Reise dient eine angebliche Weinprobe in Spanien, tatsächlich soll die Fahrt genau das nachholen, was ihnen zu Hause verwehrt blieb. Kompliziert wird das Unterfangen dadurch, dass jeder der drei mit einer Behinderung lebt – einer ist blind, einer sitzt im Rollstuhl, einer ist vollständig gelähmt. Ohne eine Pflegerin, die sie begleitet, ist die Reise nicht denkbar, und so wird aus dem Roadtrip auch eine Geschichte über Abhängigkeit, Nähe und den Versuch, sich diese nicht anmerken zu lassen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2011 und wurde von Geoffrey Enthoven inszeniert. Es handelt sich um ein Spielfilmdrama mit komödiantischen Zügen, ab 12 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Robrecht Vanden Thoren, Gilles De Schryver, Tom Audenaert und Isabelle De Hertogh zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: Ein Roadtrip dreier junger Männer auf der Suche nach ihrer ersten sexuellen Begegnung liefert komisches Potenzial, während die Behinderungen der Figuren dem Ganzen ein ernstes Fundament geben. Die Anlage der Geschichte – drei Freunde, eine Pflegerin, ein Ziel – funktioniert als klassische Reisestruktur, in der die äußere Bewegung Richtung Spanien mit der inneren Entwicklung der Figuren gekoppelt ist. Dass die Erzählung Behinderung nicht ausklammert, sondern zum Ausgangspunkt der Handlung macht, unterscheidet den Film von rein komödiantischen Coming-of-Age-Geschichten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk innerhalb seines Genres einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mehr als zehn Jahre vergangen, was ihn im Vergleich zu aktuellen Coming-of-Age-Dramen etwas älter erscheinen lässt, ohne dass sich daraus etwas über seine Wirkung ableiten ließe. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Komödie besetzt er mit seiner Ausgangslage eine eher ungewöhnliche Position.
Bilder

Besetzung & Stab
- Robrecht Vanden Thoren als Philip
- Gilles De Schryver als Lars
- Tom Audenaert als Jozef
- Isabelle De Hertogh als Claude
- Karel Vingerhoets als Geert - Philip's Dad
- Katelijne Verbeke als An - Philip's Mom
- Xandra Van Welden als Sommelière
- Tuur de Weert als Roger
- Veerle Baetens als Nurse
- Johan Heldenbergh als Maarten - Lars' Dad
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Verfügbarkeit
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