Happy Family (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gabriele Salvatores |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-03-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (321 Stimmen) |
Worum es geht
Ezio ist Drehbuchautor und steckt fest. Er arbeitet an einer Geschichte über zwei ziemlich schräge Familien, die unfreiwillig zusammengeführt werden: Ihre Kinder, beide noch Teenager, verkünden, dass sie heiraten wollen. Aus dieser Ausgangslage soll eine Erzählung werden, doch Ezio kommt nicht voran.
Also greift er zu einem ungewöhnlichen Mittel und schreibt sich selbst in die Handlung hinein, mitsamt einer romantischen Rolle. Seine Figuren haben gegen diesen Neuzugang nichts einzuwenden. Sie begrüßen ihn sogar, denn auch sie haben ihre eigenen Vorstellungen davon, wie die Geschichte weitergehen könnte, und wünschen sich größere und bessere Rollen. Der Autor ist damit nicht mehr allein Herr über seinen Stoff.
Entstehungsgeschichte
Gabriele Salvatores führte bei der Komödie Regie, die 2010 erschien. Fabio De Luigi, Fabrizio Bentivoglio, Margherita Buy und Alice Croci gehören zur Besetzung. Dass hier zwei Familien samt Nachwuchs aufeinandertreffen, legt ein Ensemble nahe, in dem mehrere Generationen vertreten sind und viele Figuren gleichberechtigt Raum beanspruchen.
Hinter den Kulissen
Auf den ersten Blick ist der Film eine Komödie, doch die Anlage geht über klassische Familienverwicklungen hinaus. Das eigentliche Spiel findet auf einer zweiten Ebene statt: Der Autor, der seine Figuren erfindet, wird selbst zur Figur, und die Figuren wiederum entwickeln einen eigenen Willen.
Diese Konstruktion macht das Erzählen selbst zum Thema. Der Humor entsteht nicht nur aus der Hochzeitsankündigung zweier Teenager, sondern aus der Frage, wer eigentlich bestimmt, was geschieht. Dass die Figuren sich größere Rollen wünschen, verschiebt die Machtverhältnisse zwischen Schöpfer und Geschöpf und sorgt für Situationen, in denen Fiktion und Wirklichkeit ineinanderlaufen.
Die Schreibblockade ist dabei mehr als ein Aufhänger. Sie erklärt, warum Ezio den Schritt in die eigene Geschichte wagt, und verbindet seine persönliche Sehnsucht mit dem Chaos der beiden Familien.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,4 von 10 zeigt eine insgesamt freundliche, aber nicht überschwängliche Aufnahme. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug für eine grobe Tendenz.
16 Jahre nach dem Erscheinen fällt die Komödie vor allem durch ihre verspielte Form auf, die das Genre mit einem Blick hinter die Mechanik des Geschichtenerzählens verbindet.
Bilder

Besetzung & Stab
- Fabio De Luigi als Ezio
- Fabrizio Bentivoglio als Vincenzo
- Margherita Buy als Margherita
- Alice Croci als Marta
- Valeria Bilello als Caterina
- Diego Abatantuono als Marta's Father
- Carla Signoris als Marta's Mother
- Corinna Agustoni als Grandmother Anna
- Gianmaria Biancuzzi als Filippo
- Federica Fracassi als Federica
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Verfügbarkeit
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