Große Jungs (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Marciano |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-04-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6 (559 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thomas, ein etwas durchgeknallter Möchtegern-Musiker, überrascht seine Freundin Lola mit einem Verlobungsring, und sie sagt sofort ja. Schwieriger wird es, als sie ihn ihren Eltern vorstellt. Ihr Vater Gilbert ist seit einer gefühlten Ewigkeit verheiratet, hat seine Firma verkauft und verbringt seine Tage neuerdings gefrustet auf dem Sofa. Was seine Lage aus seiner Sicht am schlimmsten macht, ist die eigene Ehe.
Statt sich über den künftigen Schwiegersohn zu freuen, warnt Gilbert ihn vor dem Heiraten als dem größten Fehler, den ein Mann machen kann. Thomas lässt sich davon nicht abschrecken, doch schon der erste gemeinsame Ausflug weckt in Gilbert den großen Jungen. Von da an nutzt er jede Gelegenheit, Thomas von der Hochzeit abzulenken und stattdessen mit ihm die Sau rauszulassen.
Entstehungsgeschichte
Anthony Marciano inszenierte die Komödie, die 2013 erschien und im Original „The Brats" heißt. Alain Chabat, Max Boublil, Sandrine Kiberlain und Mélanie Bernier gehören zur Besetzung. Die Altersfreigabe ab sechs Jahren ist für eine Komödie über Männer, die über die Stränge schlagen, bemerkenswert niedrig.
Hinter den Kulissen
Komödie ist das einzige Genre, und die Anlage folgt einem bewährten Muster: Zwei Männer aus verschiedenen Generationen finden über Unfug zueinander, und ausgerechnet der Ältere ist der Unreifere. Der deutsche Titel „Große Jungs" benennt das Thema unmittelbar. Der Schwiegervater in spe, der seinem Nachfolger vom Heiraten abrät, kehrt die übliche Rollenverteilung um.
Die vier Namen der Besetzung passen zu den vier zentralen Figuren: Thomas, Gilbert, Lola und Gilberts Ehefrau, deren Ehe der Auslöser für seinen Frust ist. Damit ist angelegt, dass die Ausschweifungen der Männer nicht ohne Folgen für die Frauen bleiben.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,0 von 10 bei einer dreistelligen Stimmenzahl ist durchschnittlich. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film eine Komödie über die Angst vor der Ehe und die Sehnsucht nach verlorener Jugend, ein Thema, das in dieser Form regelmäßig erzählt wird und hier aus der Sicht des Älteren angegangen wird.
Bilder



Besetzung & Stab
- Alain Chabat als Gilbert
- Max Boublil als Thomas
- Sandrine Kiberlain als Suzanne
- Mélanie Bernier als Lola
- Arié Elmaleh als Carl
- Elisa Sednaoui als Irène
- Alban Lenoir als Romain
- François Dunoyer als Claude
- Nicolas Briançon als Bruno
- Mélusine Mayance als Mimi Zozo
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Verfügbarkeit
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