Graf Zaroff - Genie des Bösen (1932)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irving Pichel |
|---|---|
| Genre | Thriller, Abenteuer, Horror, Action |
| Laufzeit | 66 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1932-09-16 |
| Budget | 219.869 $ |
| Einspielergebnis | 443.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (327 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bob Rainsford ist ein berühmter Jäger. Als sein Schiff an den gefährlichen Riffen vor einer rätselhaften Insel zerschellt, rettet er sich an Land und findet sich als Gast des zurückgezogen lebenden, exzentrischen Grafen Zaroff wieder.
Zunächst zeigt sich der Gastgeber ausgesprochen zuvorkommend. Rainsford ist allerdings nicht der einzige Schiffbrüchige auf der Insel, auch die Geschwister Eve und Martin Towbridge haben hier Zuflucht gefunden. Nach und nach offenbart Zaroff, was er mit seinen Gästen vorhat. Er zwingt Rainsford und die beiden anderen in ein grausames Katz-und-Maus-Spiel, in dem die Rollen klar verteilt sind: Sie sind die Beute, er ist der Jäger.
Entstehungsgeschichte
Irving Pichel inszenierte den Film, der 1932 erschien und im Original „The Most Dangerous Game“ heißt. Die Besetzung führen Joel McCrea und Fay Wray an, dazu kommen Leslie Banks und Robert Armstrong. Mit einem Jäger als Hauptfigur, einem Geschwisterpaar und einem Gastgeber mit dunklen Absichten braucht die Geschichte nur wenige tragende Figuren, und genau so knapp ist das Ensemble gehalten.
Hinter den Kulissen
Thriller, Abenteuer, Horror und Action treffen hier aufeinander, eine für das Jahr 1932 bemerkenswert breite Mischung. Das Abenteuer steckt im Schiffbruch und in der fremden Insel, der Horror im Wesen des Gastgebers. Thriller und Action ergeben sich aus der Hetzjagd, zu der die Handlung sich zuspitzt.
Reizvoll ist vor allem die Umkehrung, auf der alles beruht. Ausgerechnet ein Mann, der das Jagen zu seinem Beruf gemacht hat, wird selbst zum Gejagten. Damit stellt die Geschichte die Frage nach dem Verhältnis von Jäger und Beute ganz direkt, ohne sie ausbuchstabieren zu müssen. Das abgeschiedene Anwesen des Grafen dient als geschlossener Schauplatz, aus dem es kein einfaches Entkommen gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 fällt die Bewertung gut aus. Abgegeben wurden bislang erst wenige hundert Stimmen, das Urteil ruht also auf einer kleinen Basis. 94 Jahre nach dem Erscheinen trägt der Film eine Grundidee, die kaum gealtert ist. Die Menschenjagd als Spiel eines Mächtigen bleibt ein Motiv, das an Schärfe kaum verloren hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joel McCrea als Robert Rainsford
- Fay Wray als Eve Trowbridge
- Leslie Banks als Count Zaroff
- Robert Armstrong als Martin Trowbridge
- Noble Johnson als Ivan
- Steve Clemente als Tartar
- William B. Davidson als Captain
- Oscar 'Dutch' Hendrian als Tartar Servant
- James Flavin als First Mate on Yacht (uncredited)
- Hale Hamilton als Bill Woodman (uncredited)
Weitere Filme von Irving Pichel
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.