Genie und Schnauze (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thom Eberhardt |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-05-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 8.539.181 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (270 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Legende trügt: Sherlock Holmes existiert gar nicht. In Wahrheit steckt der eigentliche Kopf hinter den berühmten Fällen in Dr. Watson, der einen abgehalfterten, trinkfreudigen und frauenverliebten Schauspieler namens Reginald Kincaid engagiert hat, um öffentlich als Holmes aufzutreten. Als Watson seinen Strohmann nach einem weiteren Ausrutscher feuert, zeigt sich schnell, dass niemand Interesse an der Wahrheit hat – ohne die Kunstfigur Holmes will man dem "Assistenten" Watson keinen Fall anvertrauen. Also wird Kincaid reaktiviert und gerät, mehr durch Zufall als durch Können, in die Ermittlungen um gestohlene Druckplatten für Fünf-Pfund-Noten. Dahinter steckt Bösewicht Moriarty, der mit dem Falschgeld die britische Wirtschaft ruinieren will.
Entstehungsgeschichte
Thom Eberhardt inszenierte diese Komödie 1988. Die Hauptrollen übernehmen Michael Caine als Kincaid und Ben Kingsley als Watson, ergänzt durch Jeffrey Jones und Lysette Anthony. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee dreht die klassische Holmes-Konstellation um: Nicht der Meisterdetektiv, sondern sein vermeintlicher Chronist ist das eigentliche Genie, während die schillernde Detektivfigur nur gespieltes Aushängeschild ist. Das erlaubt eine Kombination aus Krimi-Handlung und Komödie, in der die Mechanik der Ermittlung immer wieder von komödiantischen Verwicklungen unterlaufen wird. Die Besetzung mit zwei erfahrenen Schauspielern in den Hauptrollen deutet darauf hin, dass der Film stark auf das Zusammenspiel und die Reibung zwischen den beiden ungleichen Partnern setzt – dem eitlen Blender und dem unterschätzten Kopf im Hintergrund.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 1988 sind mittlerweile 37 Jahre vergangen, was den Film klar als Werk seiner Entstehungszeit ausweist. Innerhalb der Kriminalkomödie nimmt er mit seiner Prämisse – der Umkehrung von Detektiv und Assistent – eine Sonderstellung ein, die weniger auf klassische Spannung als auf die komödiantische Ausgestaltung der Holmes-Mythologie setzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michael Caine als Sherlock Holmes
- Ben Kingsley als Dr. John Watson
- Jeffrey Jones als Inspector Lestrade
- Lysette Anthony als Impostor Leslie Giles
- Nigel Davenport als Lord Smithwick
- Peter Cook als Greenhough
- Gregor Fisher als Bobby at Warehouse
- Paul Freeman als Prof. James Moriarty
- George Sweeney als John Clay
- John Tordoff als Mr. Andrews
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Verfügbarkeit
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