Geisterkomödie (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Lean |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-04-05 |
| TMDB-Bewertung | 7 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Schriftsteller Charles sucht für sein neues Buch nach Anregungen und lädt gemeinsam mit seiner zweiten Frau Ruth die exzentrische Madame Arcati zu einer Séance ein. Was als Recherche gedacht ist, gerät außer Kontrolle: Aus dem Jenseits kehrt Elvira zurück, Charles' verstorbene erste Ehefrau, und macht sich in seinem Haus und Leben wieder breit. Ruth, anfangs eher belustigt über das Unterfangen, sieht sich zunehmend mit einer Rivalin konfrontiert, die eigentlich tot sein sollte. Zwischen den beiden Frauen entspinnt sich ein Machtkampf um Charles, während Madame Arcati mit ihrer eigenwilligen Herangehensweise versucht, die Lage wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Entstehungsgeschichte
„Geisterkomödie“ entstand 1945 unter der Regie von David Lean. In den Hauptrollen sind Rex Harrison als Charles, Constance Cummings als Ruth, Kay Hammond als Elvira und Margaret Rutherford als Madame Arcati zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Fantasy erlaubt es der Geschichte, ein übernatürliches Element – die Rückkehr einer Toten – ganz in den Dienst des zwischenmenschlichen Konflikts zu stellen, statt auf Schrecken zu setzen. Die Konstellation aus Ehemann, zwei konkurrierenden Ehefrauen und einer Medium-Figur, die von außen ins Geschehen eingreift, legt die Struktur eines Kammerspiels nahe: Wenige Figuren, ein begrenzter Schauplatz, viel Dialog und Situationskomik statt äußerer Handlung. Dass ausgerechnet die Vermittlerin zwischen den Welten am Ende die Auflösung herbeiführt, deutet an, dass der Film seine übernatürliche Prämisse mit einem Augenzwinkern behandelt.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Bewertung von 7,0 aus 169 abgegebenen Stimmen zeigt sich ein insgesamt positives, aber zahlenmäßig überschaubares Echo – ein Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 80 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühzeit des Tonfilms und der Genremischung aus Komödie und Fantasy einordnet. Innerhalb dieser Kombination steht er für eine Erzählweise, die übersinnliche Motive eher als Aufhänger für gesellschaftliche und eheliche Verwicklungen nutzt denn als eigenständiges Genrekonzept.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rex Harrison als Charles Condomine
- Constance Cummings als Ruth Condomine
- Kay Hammond als Elvira Condomine
- Margaret Rutherford als Madame Arcati
- Hugh Wakefield als Dr. George Bradman
- Joyce Carey als Violet Bradman
- Jacqueline Clarke als Edith
- Marie Ault als Cook (uncredited)
- Johnnie Schofield als R.A.C. Man Directing Traffic (uncredited)
- Noël Coward als Narrator (uncredited)
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Verfügbarkeit
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