Gainsbourg - Der Mann, der die Frauen liebte (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joann Sfar |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-01-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (359 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Erzählt wird die Geschichte von Serge Gainsbourg und seinem markanten Gesicht, komisch und fantastisch zugleich. Im Kern steht die Frage, was diesen Provokateur, der nun wirklich nicht schön war, zu einem der unwiderstehlichsten Herzensbrecher seines Jahrhunderts machte. Der Film zeigt die vielen Gesichter des Musikers, zeichnet zentrale Stationen seines Weges zum Ruhm nach und blickt mit augenzwinkerndem Humor hinter seine öffentliche Maske.
Die begehrtesten Schönheiten ihrer Zeit erlagen seinem Charme und begeisterten sich für seine Musik, darunter Brigitte Bardot, Juliette Gréco und Jane Birkin. Doch der Film will mehr sein als eine gewöhnliche Lebensgeschichte. Er versteht sich als Märchen darüber, wie es sich anfühlt, Gainsbourg zu sein, und porträtiert einen der schillerndsten Musiker des 20. Jahrhunderts.
Entstehungsgeschichte
Joann Sfar hat das Drama inszeniert, das 2010 erschien. Der vollständige deutsche Titel lautet „Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte“, der englische Titel lautet „Gainsbourg: A Heroic Life“. Éric Elmosnino, Lucy Gordon, Laetitia Casta und Doug Jones gehören zum Ensemble. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Formal ist der Film ein Drama, doch die Anlage geht über ein klassisches Porträt hinaus. Die Verbindung von komischen und fantastischen Elementen zeigt, dass hier keine nüchterne Chronik beabsichtigt ist. Der Film versteht sich als Märchen und wählt damit eine subjektive Perspektive: Nicht die Fakten eines Lebens stehen im Vordergrund, sondern das Gefühl, diese Person zu sein.
Aufschlussreich ist auch die Spannung, auf die die Geschichte baut. Ein Mann, der äußerlich nicht dem gängigen Bild eines Verführers entspricht, wird zum Mittelpunkt zahlreicher Liebesgeschichten. Das Gesicht, die „Visage“, wird so selbst zum Motiv. Die Idee der vielen Gesichter und der öffentlichen Maske legt nahe, dass der Film zwischen Privatperson und Kunstfigur unterscheidet und beide Ebenen gegeneinander ausspielt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 fällt die Bewertung solide positiv aus. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug für ein klares Bild ohne großen Ausreißer nach oben oder unten. Seit dem Erscheinen sind 16 Jahre vergangen. Unter den Filmen über Musiker nimmt dieses Drama eine eigene Stellung ein, weil es sich bewusst vom geradlinigen Porträt abwendet und Humor, Fantasie und Märchenhaftes zum Bestandteil der Erzählung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Éric Elmosnino als Serge Gainsbourg
- Lucy Gordon als Jane Birkin
- Laetitia Casta als Brigitte Bardot
- Doug Jones als La gueule
- Anna Mouglalis als Juliette Greco
- Mylène Jampanoï als Bambou
- Sara Forestier als France Gall
- Kacey Mottet Klein als Lucien Ginsburg
- Răzvan Vasilescu als Joseph Gainsburg (le père)
- Dinara Drukarova als Olga Gainsburg (la mère)
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Verfügbarkeit
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