Für eine Handvoll Dollar (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Leone |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 200.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (4.864 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
San Miguel ist ein kleines, abgelegenes Dorf in Mexiko, und es ist geteilt. Zwei rivalisierende Gangsterfamilien liefern sich hier einen Bandenkrieg: die angloamerikanischen Baxters und die mexikanischen Rojos. Unter diesem Dauerkonflikt leiden sämtliche Einwohner des Städtchens, das eigentlich beschaulich sein könnte.
Dann betritt ein einsamer Reiter namens Joe den Ort. Er weiß mit dem Colt umzugehen wie kein Zweiter und macht beiden Klans dasselbe Angebot: Er arbeite für sie. Was keine der Seiten ahnt – der Fremde kassiert von beiden einen dicken Batzen Geld. Das Doppelspiel trägt eine Weile, bis Ramón, der Anführer der Rojos, hinter den Bluff kommt. Er lässt den Fremden brutal foltern. Was danach folgt, ist eine Abrechnung, die Joe selbst zu Ende bringen muss.
Entstehungsgeschichte
„Für eine Handvoll Dollar“, im Englischen „A Fistful of Dollars“, erschien 1964 unter der Regie von Sergio Leone. In der Besetzung stehen Clint Eastwood, Marianne Koch, Gian Maria Volonté und Wolfgang Lukschy. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Western, und Revolverheld, Bandenkrieg, Gier und Feindseligkeit umreißen den Motivvorrat ziemlich genau. Die Anlage ist die eines Kammerspiels im Freien: ein Ort, zwei verfeindete Parteien, eine dritte Figur, die keiner von beiden gehört und genau daraus ihren Vorteil zieht. Der Fremde ohne Bindung ist dabei kein Ordnungshüter, sondern selbst am Geld interessiert; die Grausamkeit der Folterszene und die Freigabe ab 16 Jahren zeigen, wie weit dieser Western die Härte des Konflikts ausspielt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelfeld, und die Stimmenzahl trägt diesen Wert – es handelt sich nicht um das Urteil einer kleinen Gruppe. Seit 1964 sind 62 Jahre vergangen. Der Film gehört damit einer Phase des Westerns an, in der das Genre seine moralische Eindeutigkeit hinter sich ließ und Figuren zuließ, deren Motive sich nicht auf Recht und Unrecht zurückführen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Joe
- Marianne Koch als Marisol
- Gian Maria Volonté als Ramón Rojo
- Wolfgang Lukschy als John Baxter
- Sieghardt Rupp als Esteban Rojo
- Joseph Egger als Piripero
- Antonio Prieto als Don Benito Rojo / Don Miguel Rojo
- José Calvo als Silvanito
- Margarita Lozano als Consuelo Baxter
- Daniel Martín als Julián
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Verfügbarkeit
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