Frei geboren - Königin der Wildnis (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Hill |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Familie, Drama, Historie |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-03-14 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem kenianischen Wildschutzgebiet tötet George Adamson eine Löwin, die sich gegen ihn zur Wehr setzt. Zurück bleiben drei Junge, die für einen Zoo bestimmt sind. Seine Frau Joy kann sich jedoch nicht von der kleinsten Löwin trennen und nimmt sie unter dem Namen Elsa bei sich auf. Aus dem aufgezogenen Jungtier wird mit der Zeit ein ausgewachsenes Raubtier, und die Frage, wie ein wildes Leben für ein Tier aussehen kann, das nie eines geführt hat, wird zum eigentlichen Thema der Geschichte. George und Joy versuchen, Elsa das Überleben in der Savanne beizubringen, mit Rückschlägen und wiederholten Versuchen, bis sich für sie ein eigener Weg in die Freiheit findet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von James Hill. In den Hauptrollen sind Virginia McKenna und Bill Travers als Joy und George Adamson zu sehen, an ihrer Seite Geoffrey Keen und Peter Lukoye. Eingeordnet wird das Werk zwischen Abenteuer, Familienfilm, Drama und Historie.
Hinter den Kulissen
Die Kombination dieser Genres verweist auf eine Erzählung, die auf mehreren Ebenen funktioniert: als Abenteuer in afrikanischer Kulisse, als Familiengeschichte über Bindung und Verantwortung und als Drama über den Konflikt zwischen menschlicher Zuneigung und dem Bedürfnis eines Tieres nach einem eigenen, wilden Leben. Dass die Handlung sich über Jahre erstreckt, von der Aufnahme des Jungtiers bis zu wiederkehrenden Begegnungen an einem festen Ort in der Wildnis, gibt der Geschichte einen ruhigen, fast zyklischen Erzählrhythmus statt eines geradlinigen Spannungsbogens. Im Zentrum steht weniger ein äußerer Konflikt als die schrittweise Loslösung, die Joy und George vollziehen müssen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer im vierstelligen Bereich eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was Zuschauer aus Tier- und Abenteuergeschichten dieser Art erwarten. Seit der Entstehung 1966 sind mittlerweile deutlich mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film zu einem frühen Beispiel für Erzählungen macht, die den Umgang von Menschen mit wilden Tieren und deren Recht auf ein eigenes, unabhängiges Leben in den Mittelpunkt rücken.
Bilder




Besetzung & Stab
- Virginia McKenna als Joy Adamson
- Bill Travers als George Adamson
- Geoffrey Keen als Kendall
- Peter Lukoye als Nuru
- Omar Chambati als Makkede
- Bill Godden als Sam
- Robert S. Young als James
- Bryan Epsom als Baker
- Geoffrey Best als Watson
- Robert Cheetham als Ken
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