Found Footage (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven DeGennaro |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-29 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Filmteam reist an einen Schauplatz, der für seinen Spuk bekannt ist, um dort ein Found-Footage-Projekt zu drehen. Dabei wird von Anfang an offen mit den Mitteln des Genres gespielt: Die Beteiligten kommentieren die Klischees des Wackelkamera-Horrors, während sie sich selbst mitten in einer Produktion befinden, die genau diese Klischees bedienen soll. Realität und Fiktion beginnen zu verschwimmen, als sich der angebliche Spuk vor Ort als etwas manifestiert, das die Grenze zwischen gespielter Handlung und tatsächlicher Bedrohung auflöst. Wie weit diese Verschmelzung am Ende geht, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 2016 entstand unter der Regie von Steven DeGennaro. Zur Besetzung zählen Carter Roy, Alena von Stroheim, Chris O'Brien und Tom Saporito. Er ist als Horrorfilm eingeordnet und wurde in 3D konzipiert, was sich bereits im englischen Titel "Found Footage 3D" widerspiegelt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Found-Footage-Ästhetik, 3D-Technik und einer selbstreflexiven, metafiktionalen Erzählhaltung ist ungewöhnlich dicht gepackt: Der Film versucht, gleich drei prägende Strömungen des zeitgenössischen Horrorkinos miteinander zu verschränken. Die Anlage der Geschichte – ein Filmteam, das über Found Footage spricht, während es selbst welches produziert – setzt auf eine ironische Doppelbödigkeit. Diese Konstruktion verlangt dem Stoff ab, seine eigene Kritik am Genre auch tatsächlich einzulösen, statt sie nur zu behaupten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einordnung etwas geändert hätte. Innerhalb des Found-Footage-Horrors, der sich in den vergangenen Jahren stark ausdifferenziert hat, positioniert sich der Film über seinen selbstreferenziellen Ansatz, der ihn von reinen Genrebeiträgen unterscheiden soll. Die vergleichsweise niedrige Bewertung deutet jedoch darauf hin, dass diese metafiktionale Anlage bei einem Teil des Publikums nicht die gewünschte Wirkung erzielt hat.
Bilder



Besetzung & Stab
- Carter Roy als Derek
- Alena von Stroheim als Amy
- Chris O'Brien als Mark
- Tom Saporito als Thomas
- Scott Allen Perry als Carl
- Jessica Perrin als Lily
- Scott Weinberg als Scott Weinberg
- John Daws als Wiseass Old-timer
- Doran Ingram als Earnest Old-timer
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Verfügbarkeit
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