Flucht aus Leningrad (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Алексей Козлов |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-01-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.068.838 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
September 1941, die Blockade von Leningrad hat gerade begonnen. Um seinen Sohn Kostja vor den Kämpfen an der Front zu bewahren, verschafft ihm Oberst Gorelow einen Posten auf dem Lastschiff 752, das Soldaten und Zivilisten aus der eingeschlossenen Stadt herausbringen soll. Kostja willigt vor allem deshalb ein, weil er so mit seiner Verlobten Nastya zusammenbleiben kann, die ihn an Bord begleitet. Der alte Frachter ist in schlechtem Zustand, dennoch lässt Gorelow mehr als tausend Menschen einsteigen. Auf offener See gerät das Schiff in einen schweren Sturm – und wird zusätzlich von feindlichen Flugzeugen angegriffen. Was aus Kostja, Nastya und den anderen Menschen an Bord wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Flucht aus Leningrad“ (Originaltitel „Saving Leningrad“) entstand 2019 unter der Regie von Alexei Koslow. Der Film ist als Drama mit Kriegsfilm-Elementen angelegt und ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Maria Melnikowa, Andrei Mironow-Udalow, Gela Meschi und Anastasia Melnikowa zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Kriegsfilm verlagert den Schwerpunkt weg von reiner Frontschilderung hin zu den Menschen, die zwischen militärischer Anordnung und privatem Überlebenswunsch stehen. Dass die Geschichte um ein Vater-Sohn-Verhältnis und ein Verlobtenpaar kreist, verengt die historische Katastrophe der Leningrader Blockade auf einen konkreten, persönlichen Blickwinkel: Eine Entscheidung, die eigentlich Schutz bieten soll, führt die Figuren stattdessen mitten in eine neue, unvorhersehbare Gefahr auf offener See. Die Anlage der Handlung – ein überladenes Schiff, ein Sturm, ein Luftangriff – deutet auf eine Erzählung hin, die auf zunehmende Bedrohung und Ausweglosigkeit setzt, statt auf klassische Frontkampfdramaturgie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 aus einer noch vergleichsweise kleinen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das auf ein durchwachsenes, nicht einhelliges Publikumsurteil schließen lässt. Seit der Veröffentlichung 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes geändert zu haben scheint. Innerhalb des Kriegsdramas um die Belagerung Leningrads reiht sich der Film mit seinem Fokus auf eine einzelne Schiffsevakuierung in eine Reihe ähnlich gelagerter Stoffe ein, die das Leid der Blockade anhand individueller Schicksale zu vermitteln versuchen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mariya Melnikova als Nastya
- Andrey Mironov-Udalov als Kostya
- Gela Meskhi als Petruchik
- Anastasiya Melnikova als Mariya Nikolaevna, Nastya's mother
- Sergey Zharkov als Gena
- Natalya Tkachenko als Liza
- Ivan Lyrchikov als Andrey Babintsev
- Valeriy Degtyar als Alexandr Naumovich, Nastya's father
- Mikhail Morozov als Vitya
- Nikolay Gorshkov als NKVD Colonel
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