Familie ist kein Kinderspiel (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hallie Meyers-Shyer |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-10-17 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.559.772 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andy Goodrich ist Kunsthändler in Los Angeles, ein Mann, der sein Leben lange nach eigenen Regeln geführt hat. Dann verlässt ihn seine deutlich jüngere zweite Frau, tritt eine 90-tägige Reha an und stellt zugleich die Scheidung in den Raum. Von einem Tag auf den anderen bleibt Andy mit seinen neunjährigen Zwillingen allein zurück, mitten in den Feiertagen, ohne jede Übung im Alltag der Elternschaft. Während seine Karriere ins Hintertreffen gerät, sucht er Halt bei seiner erwachsenen Tochter Grace, die selbst schwanger ist und aus eigener Erfahrung weiß, wie abwesend ihr Vater früher war. Zwischen Windeln, Terminen und alten Wunden versucht Andy, für seine Kinder da zu sein, so, wie er es für Grace nie war.
Entstehungsgeschichte
„Familie ist kein Kinderspiel“ (Originaltitel: Goodrich) entstand 2024 unter der Regie von Hallie Meyers-Shyer. Der Film ist als Komödie mit dramatischen Untertönen angelegt. In den Hauptrollen sind Michael Keaton als Andy Goodrich und Mila Kunis als seine Tochter Grace zu sehen, an ihrer Seite stehen Carmen Ejogo und Michael Urie.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Ein Mann, der sein ganzes Erwachsenenleben nach eigenem Takt gelebt hat, wird über Nacht mit den banalen, erschöpfenden Anforderungen der Erziehung konfrontiert. Dass die Handlung ausgerechnet über die Feiertage angesiedelt ist, verstärkt den Kontrast zwischen familiärer Erwartung und tatsächlicher Verfassung der Figuren. Die Konstellation aus späten Zwillingen und einer erwachsenen, selbst bald werdenden Mutter-Tochter setzt zwei Generationen von Elternschaft parallel und lässt Andys frühere Versäumnisse gegenüber Grace als eigentlichen emotionalen Kern der Geschichte erkennen, auch wenn die vordergründige Handlung um die Zwillinge kreist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei bislang gut hundert abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, die Basis ist noch schmal und kann sich verschieben. Da das Werk erst 2024 entstanden ist, liegt es noch nahe an der Gegenwart, eine längerfristige Einordnung lässt sich daraus kaum ableiten. Innerhalb der Tragikomödien über späte Elternschaft und familiäre Nachholbedarfe reiht sich der Film mit seiner Besetzung und seinem Ansatz, comedic Momente mit ernsteren Beziehungsfragen zu verbinden, unauffällig, aber erkennbar profiliert ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Keaton als Andy
- Mila Kunis als Grace
- Carmen Ejogo als Lola
- Michael Urie als Terry
- Kevin Pollak als Cy
- Vivien Lyra Blair als Billie
- Nico Hiraga als Jonny
- Jacob Kopera als Mose
- Danny Deferrari als Pete
- Poorna Jagannathan als Dr. Verma
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Verfügbarkeit
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