Exam - Tödliche Prüfung (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stuart Hazeldine |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-06-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 394.717 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (2.377 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Acht adrette junge Leute versammeln sich in einem abgeschotteten Raum. In einem anderthalbstündigen Test soll ermittelt werden, wer von ihnen künftig einen der Chefsessel jenes Unternehmens besetzen darf, das den Test veranstaltet. Zu beantworten gilt es nur eine einzige Frage. Doch diese Frage wird nie gestellt, sodass offenbar auch sie zu erraten ist. Zunächst breitet sich Ratlosigkeit aus, dann Unruhe. Unter wachsendem Druck fallen die Masken: Die unterschiedlich belastbaren Teilnehmer forschen, streiten und kämpfen schließlich. Was als Auswahlverfahren beginnt, wird damit zu einer Prüfung ganz anderer Art, deren Regeln die Beteiligten selbst herausfinden müssen.
Entstehungsgeschichte
Stuart Hazeldine übernahm die Regie des 2009 erschienenen Films, der im englischen Sprachraum schlicht „Exam“ heißt. Vor der Kamera stehen Luke Mably, Chukwudi Iwuji, Adar Beck und Jimi Mistry. Dass hier mehrere gleichrangige Namen nebeneinanderstehen, ohne dass eine Hauptrolle herausragt, entspricht der Anlage eines Ensembles, in dem alle Teilnehmer zunächst dieselbe Ausgangsposition haben. Die Freigabe gilt ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller und Mystery, und beide Anteile ergeben sich aus der Versuchsanordnung. Der Mystery-Anteil liegt in der ungestellten Frage, der Thriller-Anteil in dem, was der Druck aus den Anwesenden macht. Bemerkenswert ist die Sparsamkeit der Anlage: ein Raum, eine feste Zeitspanne, eine Gruppe, eine Aufgabe. Alles, was geschieht, muss aus dieser Konstellation hervorgehen, weil es keinen Ortswechsel gibt, der Entlastung bringen könnte. Die Zeitvorgabe wirkt dabei wie ein Taktgeber, und die berufliche Konkurrenz liefert das Motiv, warum niemand einfach aufgibt.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend Stimmen ergibt sich eine Bewertung von 6,7 von 10. Das liegt im oberen Mittelfeld und ist für eine derart reduzierte Anordnung ein ordentliches Ergebnis, zumal solche Kammerstücke ohne Schauplatzwechsel auskommen müssen. 17 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie weit sich ein Thriller allein aus einer Regel und einem geschlossenen Raum entwickeln lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luke Mably als White
- Chukwudi Iwuji als Black
- Adar Beck als Dark
- Jimi Mistry als Brown
- Nathalie Cox als Blonde
- Pollyanna McIntosh als Brunette
- Gemma Chan als Chinese Girl
- John Lloyd Fillingham als Deaf
- Colin Salmon als Invigilator
- Chris Carey als Guard
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Verfügbarkeit
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