Et soudain, tout le monde me manque (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jennifer Devoldère |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-20 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Justine arbeitet als Radiologin und hat aus den MRT-Geräten ihrer Klinik eine eigene Kunstform gemacht: Röntgenbilder, die sie zu "X-Ray Art" verarbeitet. Privat sieht es weniger geordnet aus. Nach einer langen Reihe gescheiterter Beziehungen glaubt sie, mit einem gutaussehenden Schuhverkäufer endlich den Richtigen gefunden zu haben. Doch die Ruhe hält nicht lange: Ihr Vater, ein nervöser Endsechziger, verkündet mitten in einer verspäteten Lebenskrise, dass seine junge zweite Frau schwanger ist. Justine und ihre Halbschwester Dom, die selbst gerade versucht, ein Kind zu adoptieren, reagieren wenig begeistert. Alte Verletzungen über die Abwesenheit des Vaters in der Kindheit brechen wieder auf, und Justine gerät ins Grübeln über sich selbst. Familie, Freunde und eine neu gefundene Muse helfen ihr, wieder Halt zu finden.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2011 und wurde von Jennifer Devoldère inszeniert. In den Hauptrollen sind Mélanie Laurent, Michel Blanc, Géraldine Nakache und Claude Perron zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Ein eigentlich ernstes Familienthema, ein Vater, der spät und ungeschickt noch einmal von vorn beginnen will, wird durch die schrullige Perspektive der Hauptfigur und ihre ungewöhnliche künstlerische Beschäftigung aufgefangen. Dass Justine ausgerechnet aus medizinischen Bildern Kunst macht, deutet auf eine Erzählweise hin, die das Innere ihrer Figuren buchstäblich sichtbar machen will. Die Konstellation aus Vater, zwei Töchtern unterschiedlicher Mütter und einer ungeplanten Schwangerschaft öffnet Raum für Beziehungsfragen zwischen den Generationen, ohne dass die Geschichte sich allein auf die Romanze der Hauptfigur verlässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, was den Titel in eine Phase französischer Beziehungskomödien einordnet, die Humor und familiäre Schwere miteinander verbanden, ohne sich eindeutig einem der beiden Genres zuzuordnen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Mélanie Laurent als Justine Dhrey
- Michel Blanc als Eli Dhrey
- Géraldine Nakache als Dom Dhrey
- Claude Perron als Suzanne Dhrey
- Camille Chamoux als Camille
- Manu Payet als Atom
- Guillaume Gouix als Sami
- Sébastien Castro als Bertrand
- Romain Lévy als Alex
- Daniel Cohen als Le Rabbin
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Verfügbarkeit
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