Es ist schwer, ein Gott zu sein (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Алексей Герман ст. |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 170 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-02-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.310.673 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (176 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Gruppe von Historikern wird auf einen fremden Planeten geschickt, dessen Zivilisation der irdischen Entwicklung um 800 Jahre hinterherhinkt. Getarnt als adlige Nachkommen lokaler Gottheiten mischen sie sich unters Volk, um den Weg dieser Gesellschaft zu einer erhofften Renaissance zu beobachten und aufzuzeichnen. Ihre Direktive ist strikt: nicht eingreifen, unerkannt bleiben, niemals töten. In der Stadt Arkanar bricht jedoch ein Pogrom gegen Gelehrte und Bücherfreunde aus, verübt von grauen Truppen. Don Rumata, einer der Historiker, erlebt das Blutvergießen aus nächster Nähe und gerät in einen Konflikt zwischen seiner Rolle als beobachtender Gott und dem Drang, dem Gemetzel nicht länger tatenlos zuzusehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2014 unter der Regie von Alexei German senior. Zu den Hauptdarstellern zählen Leonid Jarmolnik als Don Rumata sowie Juri Zurilo, Natalja Moteva und Alexander Tschutko. Es handelt sich um ein Drama mit Science-Fiction-Elementen, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science-Fiction-Prämisse und mittelalterlich anmutendem Setting erzeugt eine ungewöhnliche Spannung: Statt technologischer Zukunftsvisionen steht Schmutz, Gewalt und Verfall im Zentrum. Die Idee, Außenstehende als beobachtende, aber machtlose Götter in eine fremde Gesellschaft zu schicken, macht den Film zu einer Reflexion über Verantwortung und die Grenzen von Neutralität angesichts von Gewalt. Dass die Geschichte in einem Pogrom gegen Gelehrte kulminiert, verschiebt den Fokus von reiner Genreunterhaltung hin zu einer bedrückenden Studie über Machtlosigkeit und moralische Zwangslagen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem mittleren Bereich, der auf ein Publikum mit gemischten, aber nicht überwiegend ablehnenden Reaktionen hindeutet. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mehr als zehn Jahre vergangen, was den Titel inzwischen als eigenständiges Werk innerhalb der Science-Fiction-Drama-Kombination erscheinen lässt, fernab aktueller Trends des Genres. Die Kombination aus fremder Welt, historischer Rückständigkeit und ethischem Dilemma hebt sich von gängigeren, actionorientierten Science-Fiction-Erzählungen ab und positioniert den Film eher im Bereich des anspruchsvollen, düsteren Gesellschaftsdramas mit spekulativem Rahmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonid Yarmolnik als Rumata
- Yuriy Tsurilo als Baron Pampa
- Natalya Moteva als Ari
- Aleksandr Chutko als Don Reba
- Evgeniy Gerchakov als Budakh
- Pyotr Merkuryev als Gur
- Juris Lauciņš als Hangman
- Vytautas Paukste als Kabani
- Konstantin Vorobyov als Poet
- Aleksandr Cherednik als episode
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