Erik der Wikinger (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terry Jones |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.932.642 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (260 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Erik ist ein Wikinger, der an seiner eigenen Lebensweise zu zweifeln beginnt, ausgerechnet in dem Moment, als er sich in eine junge Frau verliebt, die er kurz zuvor selbst getötet hat. In der Zeit von Ragnarök gilt das Morden als Alltagsgeschäft, wer vor dem Mittagessen noch niemanden umgebracht hat, gilt unter seinesgleichen als schwach. Diese Kultur der Gewalt wird Erik zu viel. Zusammen mit einer zusammengewürfelten Truppe zieht er nach Asgard, der Stadt der Götter, um dort Rechenschaft zu fordern.
Entstehungsgeschichte
„Erik der Wikinger“ entstand 1989 unter der Regie von Terry Jones, der neben Tim Robbins, Mickey Rooney und Eartha Kitt auch selbst vor der Kamera steht. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und ordnet sich als Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Komödie ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus nordischer Mythologie und Komödie deutet darauf hin, dass der Film die brutale Welt der Wikingersagen bewusst überzeichnet, um sie ins Absurde zu ziehen. Ein Held, der die Gewaltlogik seiner Gesellschaft hinterfragt, statt sie zu feiern, verschiebt die klassische Abenteuererzählung in Richtung Satire. Dass die Besetzung so unterschiedliche Namen wie Tim Robbins, Mickey Rooney und Eartha Kitt vereint, spricht für eine bewusst schräge, international gemischte Herangehensweise an den Stoff, bei der komödiantisches Timing mindestens so wichtig war wie heroisches Pathos. Die Reise nach Asgard als Ziel eines moralischen Aufbegehrens gibt der Geschichte zudem eine fabelhafte, überhöhte Struktur, die eher auf Ideen als auf realistische Abenteuerlogik setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ein Urteil, das bei einer solchen Stimmenzahl nur bedingt belastbar ist. Seit dem Erscheinungsjahr 1989 sind mittlerweile 36 Jahre vergangen, der Film steht damit für eine Phase, in der komödiantische Fantasy-Abenteuer mit prominent besetzten Ensembles keine Seltenheit waren. Innerhalb der Genremischung aus Abenteuer, Fantasy und Komödie bleibt er ein Beispiel für den Versuch, mythologischen Stoff mit britischem Humor zu verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tim Robbins als Erik
- Mickey Rooney als Erik's Grandfather
- Eartha Kitt als Freya
- Terry Jones als King Arnulf
- Imogen Stubbs als Princess Aud
- John Cleese als Halfdan the Black
- Tsutomu Sekine als Slavemaster
- Antony Sher als Loki
- Gary Cady als Keitel Blacksmith
- Charles McKeown als Sven's Dad
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Verfügbarkeit
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