En los márgenes (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juan Diego Botto |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-10-07 |
| Einspielergebnis | 1.365.839 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Wettlauf gegen die Uhr: Rafa, ein Anwalt mit ausgeprägtem sozialem Gewissen, hat bis Mitternacht Zeit, die Mutter eines kleinen Mädchens ausfindig zu machen, das allein in einer heruntergekommenen Wohnung zurückgeblieben ist. Gelingt ihm das nicht, wird die Polizei das Kind in ein Heim bringen. Auf seinem Weg durch Madrid kreuzt sich sein Weg mit dem von Azucena, einer Frau, der zu Unrecht die Zwangsräumung droht und die versucht, mit einer Bürgerbewegung dagegen anzugehen. Während die Stunden verrinnen, verdichten sich beide Geschichten zu einem Bild einer Stadt, in der sich Wut und Verzweiflung an denselben Ursachen entzünden.
Entstehungsgeschichte
„En los márgenes“ entstand 2022 unter der Regie von Juan Diego Botto. Der Film ist mit Penélope Cruz, Luis Tosar, Adelfa Calvo und Christian Checa besetzt und dem Genre Drama zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Erzählung verknüpft zwei Handlungsstränge, die sich zeitlich verdichten: eine nächtliche Suche und einen drohenden Rauswurf, beide unter Zeitdruck gesetzt durch eine feste Frist. Diese Konstruktion erlaubt es, Wohnungsnot und behördliche Willkür nicht abstrakt zu verhandeln, sondern über konkrete, unmittelbar bedrohte Personen. Dass ein Anwalt und eine von Zwangsräumung betroffene Frau die Hauptfiguren sind, deutet auf ein Interesse an Machtverhältnissen zwischen Institutionen und Einzelnen hin. Die Stadt Madrid fungiert dabei als Bühne, auf der individuelle Notlagen zu einem kollektiven Ausdruck von Zorn werden – die Anlage der Geschichte legt nahe, dass private und gesellschaftliche Krise ineinandergreifen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Qualitätsurteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung 2022 sind es bislang drei Jahre, was den Titel weiterhin als vergleichsweise aktuellen Beitrag zum sozial grundierten Dramenkino erscheinen lässt. Innerhalb dieses Genres reiht sich der Film durch seine Fokussierung auf Wohnraum und behördliche Prozesse in eine Tradition realitätsnaher, gesellschaftlich verankerter Erzählungen ein, ohne dass sich daraus weitere Einordnungen ableiten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Azucena
- Luis Tosar als Rafael
- Adelfa Calvo als Teodora
- Christian Checa als Raúl
- Juan Diego Botto als Manuel
- Aixa Villagrán als Helena
- Font García als Germán
- Sergio Villanueva als Director Sucursal Banco
- Nur Levi als Alejandra
- Javier Perdiguero als Jesús
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Verfügbarkeit
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