Elvira - Herrscherin der Dunkelheit (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Signorelli |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.596.267 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (640 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Elvira moderiert im Fernsehen Horrorfilme, extravagant und unübersehbar. Dann erreicht sie die Nachricht einer Erbschaft, und sie eilt in das spießige Städtchen Fallwell. Was dort auf sie wartet, fällt bescheiden aus: ein baufälliges Haus, ein kleiner Pudel und ein Kochbuch.
Ausgerechnet auf dieses Buch hat es ihr zwielichtiger Onkel Vinnie abgesehen, und zwar unbedingt. Zufällig findet Elvira heraus, weshalb: Zwischen den Deckeln stehen keine Rezepte, sondern Zaubersprüche. Als sie Vinnies Kaufangebote ausschlägt, hetzt er ihr den Moralüberwachungsverein des Ortes auf den Hals und bringt eine Hexenverbrennung in Gang. Elvira entkommt dem Scheiterhaufen nur knapp, und ihr Onkel hat das Buch inzwischen an sich gebracht. Was er damit anstellt und wie die Sache ausgeht, hebt sich der Film für seinen Schluss auf.
Entstehungsgeschichte
James Signorelli führte Regie bei dem 1988 herausgekommenen Film, im Original Elvira: Mistress of the Dark. Cassandra Peterson steht im Mittelpunkt, neben ihr William Morgan Sheppard, Daniel Greene und Edie McClurg. Freigegeben ist der Film erst ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Fantasy und Horror, und die Reihenfolge trifft die Gewichtung gut. Der Horror liefert die Ausstattung und die Berufsbezeichnung der Hauptfigur, die Fantasy die Zaubersprüche, doch der Ton ist der der Komödie.
Der Aufbau setzt auf einen einfachen Zusammenprall: eine Figur, die aus dem Grellen kommt, gegen eine Kleinstadt, die auf Anstand hält. Aus dieser Reibung bezieht die Geschichte fast alles. Bemerkenswert ist, dass die Kleinstadt dabei nicht harmlos bleibt. Der Moralverein, der zur Hexenverbrennung greift, wird zur handfesten Bedrohung, während das offen Dämonische zunächst als Familienangelegenheit auftritt, als Streit um ein Erbstück. Die Komik richtet sich damit weniger gegen das Übernatürliche als gegen die Empörungsbereitschaft der Anständigen, und das Erbe selbst, ein Buch statt Geld, verschiebt den Streit vom Besitz zum Wissen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 liegt über der Mitte, beruht jedoch auf einer schmalen Basis von einigen hundert Stimmen. Achtunddreißig Jahre nach 1988 steht der Film als Beispiel für eine Genremischung, die den Schrecken nicht ernst nimmt, aber auch nicht abschafft, und die ihre Wirkung stark an eine einzige, unverwechselbar angelegte Hauptfigur bindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cassandra Peterson als Elvira / Aunt Morgana Talbot
- William Morgan Sheppard als Vincent Talbot
- Daniel Greene als Bob Redding
- Edie McClurg als Chastity Pariah
- Susan Kellermann als Patty
- Jeff Conaway als Travis
- Ellen Dunning als Robin Meeker
- Ira Heiden als Bo
- Scott Morris als Sean
- Tress MacNeille als Anchorwoman
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Verfügbarkeit
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