El milagro de P. Tinto (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Javier Fesser |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-12-18 |
| Budget | 2.020.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.374.994 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (122 Stimmen) |
Worum es geht
P. Tinto besitzt eine Waffelfabrik und wünscht sich zusammen mit seiner Frau Olivia seit Jahren nichts mehr als ein eigenes Kind. Die Versuche sind erfolglos geblieben, dafür teilen sich die beiden ihr Gästezimmer inzwischen mit zwei außerirdischen Kleinwüchsigen. Als sie sich der Adoption zuwenden, gerät die Angelegenheit durch eine Verwechslung völlig aus der Spur: Statt eines Kindes steht ein entflohener erwachsener Patient einer psychiatrischen Einrichtung mit Adoptionspapieren vor der Tür. P. Tinto und Olivia nehmen ihn ohne weitere Fragen als ihren Sohn auf. Wie eine derart zusammengewürfelte Familie funktionieren soll, bleibt die Frage, die den Film trägt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1998 unter der Regie von Javier Fesser. Die Besetzung umfasst Luis Ciges, Pablo Pinedo, Silvia Casanova und Emilio Gavira.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Fantasy zeigt sich schon in der Ausgangssituation: Außerirdische im Gästezimmer und ein Adoptionsverfahren, das durch reinen Zufall ins Absurde kippt, sind keine realistischen Versatzstücke, sondern Bausteine einer bewusst überzeichneten Erzählung. Die Geschichte funktioniert über Verwechslung und Fehlleitung als Motor, nicht über psychologische Figurenentwicklung – der Kinderwunsch des Paares wird zum Ausgangspunkt für eine Kette absurder Konsequenzen statt für ein ernstes Drama. Dass am Ende ein erwachsener Patient anstelle eines Kindes in die Familie aufgenommen wird, ohne dass die Figuren daran zweifeln, verweist auf eine Erzählhaltung, die Logik zugunsten komischer Situationen bewusst außer Kraft setzt. Die Besetzung mit vier Namen deutet auf eine kammerspielartige, auf wenige zentrale Figuren konzentrierte Konstruktion hin, in der das Familienarrangement selbst im Mittelpunkt steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im positiven Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Qualitätsurteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile mehrere Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb der spanischsprachigen Komödien- und Fantasy-Produktion jener Zeit verortet. Innerhalb dieser Genrekombination steht er für eine Spielart, die absurde Prämissen konsequent bis zum Ende durchspielt, statt sie zu erklären oder aufzulösen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Luis Ciges als P. Tinto
- Pablo Pinedo als Joselito
- Silvia Casanova als Olivia
- Emilio Gavira als Marcianito 2 (El Teniente)
- Javier Aller als Marcianito 1 (José Ramón)
- Janfri Topera als Usillos
- Bermúdez als P. Tinto joven (as Carlos Soto)
- Tomás Sáez als Padre Marciano
- Germán Montaner als Crispín
- Pepe Viyuela als Manikomien Direktorr
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Verfügbarkeit
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