Einstein Junior (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yahoo Serious |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-12-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 24.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (178 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger Mann namens Albert Einstein lebt 1905 auf einer Farm in Tasmanien und tüftelt am Familiengeschäft: Bier mit Blasen zu versehen. Aus diesem Experiment entwickelt er nebenbei die Relativitätstheorie. Voller Tatendrang reist er nach Sydney, um seine Entdeckung patentieren zu lassen, stößt dort aber überwiegend auf Spott. Auf seinem Weg begegnet er der Physikerin Marie Curie sowie dem gewinnorientierten Preston Preston, der Alberts Formel an sich bringt und sie an eine Brauerei verkaufen will – mit Folgen, die eine atomare Katastrophe heraufbeschwören.
Entstehungsgeschichte
"Einstein Junior" (Originaltitel "Young Einstein") entstand 1988 unter der Regie von Yahoo Serious, der auch die Hauptrolle übernahm. An seiner Seite stehen Odile Le Clezio, Ian "Peewee" Wilson und Su Cruickshank. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Komödie mit Science-Fiction-Elementen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangsidee – ein historisch reales Genie, dessen bahnbrechende Erkenntnis aus einem denkbar unwissenschaftlichen Anlass wie dem Bierbrauen entsteht – zeigt die Anlage als komödiantische Umdeutung von Wissenschaftsgeschichte statt als ernsthafte Biografie. Die Kombination von Komödie und Science-Fiction erlaubt es, physikalische Theorien als Spielmaterial für absurde Situationen zu nutzen, statt sie plausibel herzuleiten. Dass mit Marie Curie eine weitere historische Figur auftaucht, verstärkt den Eindruck einer freien, ausdrücklich unernsten Fantasie über bekannte Namen der Wissenschaftsgeschichte. Der Gegenspieler, ein geldgieriger Geschäftsmann, der die Erfindung stiehlt und kommerzialisiert, liefert den satirischen Kontrapunkt: Erkenntnis versus Profitstreben, zugespitzt bis zur angedeuteten atomaren Katastrophe.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 bei einer eher kleinen, dreistelligen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1988 sind inzwischen deutlich über drei Jahrzehnte vergangen, und die Prämisse – eine slapstickhafte Neuerfindung von Einsteins Werdegang – bleibt innerhalb der Science-Fiction-Komödien ein Sonderfall, der eher durch seine schrullige Ausgangsidee auffällt als durch anhaltende breite Popularität.
Bilder






Besetzung & Stab
- Yahoo Serious als Albert Einstein
- Odile Le Clezio als Marie Curie
- Ian "Peewee" Wilson als Mr. Einstein
- Su Cruickshank als Mrs. Einstein
- John Howard als Preston Preston
- Christian Manon als Darwin's Bodyguard
- Basil Clarke als Charles Darwin
- Adam Bowen als Marconi
- Russell Cheek als Nurse
- Lulu Pinkus als The Blonde
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