Eine Meerjungfrau in Paris (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mathias Malzieu |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Fantasy, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gaspard hat mit der Liebe abgeschlossen. Zu viele Trennungen liegen hinter ihm, zu tief sitzt die Enttäuschung. Dann findet er am Ufer der Seine eine verletzte junge Frau, die sich als Meerjungfrau entpuppt. Er bringt sie in seine Wohnung, legt sie in die Badewanne, und kaum ist Lula wieder bei Bewusstsein, versucht sie, ihn mit ihrem Gesang zu töten. Gaspard aber bleibt unbeeindruckt von der tödlichen Melodie. Aus dieser seltsamen Konstellation entwickelt sich eine Annäherung über die gemeinsame Liebe zur Musik. Doch Lulas Wesen bringt eine Bedrohung mit sich: Jeder Mann, der sich in sie verliebt, ist dem Tod geweiht. Als Gaspard genau das zu widerfahren droht, gerät die zarte Beziehung in Gefahr.
Entstehungsgeschichte
"Eine Meerjungfrau in Paris" entstand 2020 unter der Regie von Mathias Malzieu. In den Hauptrollen sind Nicolas Duvauchelle, Marilyn Lima, Rossy de Palma und Tchéky Karyo zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Liebesfilm, Fantasy, Drama und Komödie deutet auf einen Ton hin, der zwischen Melancholie und Leichtigkeit pendelt. Die Grundidee, eine mythische Meerjungfrauen-Sage in ein zeitgenössisches Paris zu verlegen, verbindet das Märchenhafte mit einer sehr menschlichen Geschichte über Liebeskummer und Verletzlichkeit. Dass ein Mann, der der Liebe abgeschworen hat, ausgerechnet auf ein Wesen trifft, dessen Liebe tödlich ist, spitzt das klassische Motiv der unmöglichen Liebe zu und macht daraus zugleich eine Metapher: Sich neu zu verlieben bedeutet immer ein Risiko einzugehen. Die Kombination aus Drama und Komödie lässt vermuten, dass die Geschichte trotz ihrer düsteren Prämisse nicht schwermütig bleibt, sondern auch leise, warmherzige Momente enthält.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Produktion einordnen. Seit seinem Erscheinen sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran etwas Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Genres der modernen Märchenadaptionen mit realistischem Alltagsrahmen bewegt sich der Film in einer Nische, die Fantasy mit zwischenmenschlichem Drama verbindet, ohne sich klar einer der beiden Seiten unterzuordnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicolas Duvauchelle als Gaspard
- Marilyn Lima als Lula
- Rossy de Palma als Rossy
- Tchéky Karyo als Camille
- Romane Bohringer als Milena
- Alexis Michalik als Victor
- Rodolphe Pauly als Henri
- Lola Bessis als Pin-up
- Jeanne Arènes als Secretary
- Nicolas Avinée als Biologist
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Verfügbarkeit
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