Ein Z und zwei Nullen (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Greenaway |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-10-04 |
| Budget | 650.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Autounfall mit einem Schwan bildet den Ausgangspunkt: Alba verliert bei dem Zusammenstoß ein Bein und ein Kind, während die Ehefrauen der Zwillingsbrüder Oswald und Osmund Deuce dabei ums Leben kommen. Die beiden Männer, Verhaltensforscher im Zoo von Rotterdam, geraten in den Sog der Überlebenden. Aus Trauer wird Nähe, aus Nähe eine Verbindung, die beide Brüder mit Alba teilen, bis sie sich schließlich als "Väter" ihrer ungeborenen Kinder verstehen. Als Alba nach dem Verlust des zweiten Beins in dem querschnittsgelähmten Herrn Arcobaleno eine neue Seelenverwandtschaft findet, endet die Geschichte der Zwillinge in gemeinsamem Suizid. Erzählt wird das in einer betont distanzierten, körperbezogenen Bildsprache, die den Ausgang nicht verschleiert, sondern konsequent auf ihn zusteuert.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1985 und wurde von Peter Greenaway inszeniert. Zur Besetzung zählen Frances Barber, Joss Ackland, Brian Deacon und Geoffrey Palmer. Es handelt sich um eine Koproduktion aus dem Bereich Komödie und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama ist hier nicht als Gegensatz zu verstehen, sondern als Nebeneinander von Groteske und Tragik: Tierverhalten, Körperlichkeit und die Statik der Bildkomposition rücken die Figuren in eine fast wissenschaftliche Beobachtungsposition, während die Handlung selbst von Verlust, Verstümmelung und Verzweiflung geprägt ist. Die Anlage der Geschichte um Zwillinge, Verdopplungen und wiederkehrende Amputationen verweist auf ein Interesse an Mustern und Symmetrien, das über eine konventionelle Erzählung hinausgeht. Die konsequente Distanz der Kamera zu den Figuren – stets in voller Körperlänge gezeigt – unterstreicht diese analytische Haltung zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch vergleichsweise kleinen Bewertungsbasis lässt sich der Titel als Werk mit einem begrenzten, aber interessierten Publikum beschreiben. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 1985 beträgt inzwischen vier Jahrzehnte, was den Film in eine Zeit einordnet, in der ungewöhnliche Genremischungen aus Komödie und Drama im europäischen Kino Raum fanden. Innerhalb dieser Kombination positioniert er sich als sperriger, formal strenger Beitrag, der sich weniger über Handlung als über Bildsprache und Themenkreise wie Körper, Verlust und Verdopplung definiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Frances Barber als Venus de Milo
- Joss Ackland als Van Hoyten
- Brian Deacon als Oswald Deuce
- Geoffrey Palmer als Fallast
- Eric Deacon als Oliver Deuce
- Andréa Ferréol als Alba Bewick
- Jim Davidson als Joshua Plate
- Wolf Kahler als Felipe Arc-en-Ciel
- Ken Campbell als Stephen Pipe
- Guusje van Tilborgh als Caterina Bolnes
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Verfügbarkeit
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