Ein Sommer in der Provence (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roselyne Bosch |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-04-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 4.519.865 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (329 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für Léa, Adrien und ihren kleinen Bruder Théo beginnen die Ferien. In diesem Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Großvater Paul in die Provence. Kennengelernt haben sie ihn bisher nie, denn ein Familienstreit hat jeden Kontakt verhindert.
Die Aussicht auf diesen Urlaub begeistert die drei Geschwister wenig, auch wenn Großmutter Irène sich sehr auf den gemeinsamen Sommer freut. Zu allem Überfluss eröffnet ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise, dass er die Familie verlassen wird. Mit dieser Nachricht im Gepäck treffen die Kinder auf einen Großvater, der ihnen fremd ist, in einer Gegend, in der sie eigentlich nicht sein wollen. Gute Laune und unbeschwerte Ferien scheinen unter diesen Voraussetzungen kaum möglich.
Entstehungsgeschichte
Roselyne Bosch inszenierte den Film, der 2014 erschien. Jean Reno, Lukas Pelissier, Hugo Dessioux und Chloé Jouannet gehören zur Besetzung. International trägt der Titel den Namen „My Summer in Provence“.
Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren, er eignet sich also auch für Familien mit jüngeren Kindern.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama halten sich die Waage. Das Drama steckt in der Trennung der Eltern und im alten Familienstreit, die Komödie im Zusammenprall zweier Welten, wenn Jugendliche mit ganz anderen Vorstellungen auf einen unbekannten Großvater treffen.
Die Anlage ist die eines klassischen Generationenfilms. Ein Sommer an einem abgelegenen Ort zwingt Menschen zusammen, die einander aus dem Weg gegangen sind, und macht aus Fremden nach und nach eine Familie. Die Provence bildet dabei mehr als eine Kulisse: Sie steht für einen Ort außerhalb des gewohnten Alltags, an dem alte Verletzungen zur Sprache kommen können.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 Punkten liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld. Einige hundert Stimmen bilden die Basis, eine überschaubare Zahl, die eine freundliche Grundhaltung des Publikums erkennen lässt.
Zwölf Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den leichten Familiengeschichten, die ernste Themen wie Trennung und Entfremdung in einen sommerlichen Rahmen einbetten. Sein Reiz liegt weniger in Überraschungen als in der behutsamen Annäherung dreier Generationen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Reno als Paul
- Lukas Pelissier als Théo
- Hugo Dessioux als Adrien
- Chloé Jouannet als Léa
- Anna Galiena als Irène
- Aure Atika als Magali
- Tom Leeb als Tiago
- Jean-Michel Noirey als Jean-Mi
- Hugues Aufray als Elie
- Charlotte de Turckheim als Laurette
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Verfügbarkeit
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