Edison - Ein Leben voller Licht (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfonso Gomez-Rejon |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.217.160 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1880 gelingt dem Wissenschaftler und Tüftler Thomas Alva Edison endlich eine Glühbirne, die länger als ein paar Minuten leuchtet. Mit seinem Sekretär und Assistenten Samuel Insull an der Seite und dem überaus vermögenden Geldgeber J.P. Morgan im Rücken will er die ersten Häuserblocks in Manhattan mit elektrischem Licht versorgen. Allein bleibt das Trio mit diesem Ehrgeiz nicht. Der Unternehmer George Westinghouse erkennt, dass die neue Technologie längst nicht ausgereift ist, und setzt gemeinsam mit dem aus Serbien eingewanderten Physiker Nikola Tesla auf die deutlich effizientere Wechselspannung, der zugleich der Ruf anhaftet, lebensgefährlich zu sein. Je näher die Vergabe der städtischen Aufträge zur Beleuchtung Amerikas rückt, desto weiter entfernen sich beide Männer von dem, was ihrem eigentlichen Charakter entspricht.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Stoff Alfonso Gomez-Rejon; erschienen ist der Spielfilm 2018, im Original unter dem Titel „The Current War“. Die Handlung ruht auf vier Darstellern: Benedict Cumberbatch, Michael Shannon, Nicholas Hoult und Katherine Waterston. Diese knappe Aufstellung passt zum Zuschnitt des Stoffes, der zwei Kontrahenten und ihre engsten Verbündeten gegeneinanderstellt. Sehen dürfen den Film Zuschauer ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Historie verrät, wo der Schwerpunkt liegt: nicht bei der Technik, sondern bei den Menschen, die sie durchsetzen wollen. Ein Streit über konkurrierende Stromsysteme ließe sich auch als reines Lehrstück erzählen; die Anlage als Drama verschiebt das Gewicht auf Ehrgeiz, Geld und den Preis, den beide Seiten zu zahlen bereit sind. Bezeichnend ist, dass der geschilderte Griff zu unlauteren Mitteln ausdrücklich als Bruch mit dem eigenen Wesen beschrieben wird. Die Figuren sind damit nicht als Schurken angelegt, sondern als Männer, die sich im Wettbewerb selbst abhandenkommen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten aus über tausend abgegebenen Stimmen steht ein solides, aber kein herausragendes Ergebnis zu Buche. Die Stimmenzahl bleibt überschaubar und trägt eher eine Tendenz als ein belastbares Gesamtbild. Acht Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film in ein dicht besetztes Feld historischer Dramen ein, in dem er sich durch seinen Gegenstand unterscheidet: eine Erfindergeschichte, die als Konkurrenzkampf erzählt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benedict Cumberbatch als Thomas Edison
- Michael Shannon als George Westinghouse
- Nicholas Hoult als Nikola Tesla
- Katherine Waterston als Marguerite Westinghouse
- Tom Holland als Samuel Insull
- Matthew Macfadyen als J.P. Morgan
- Tuppence Middleton als Mary Edison
- Stanley Townsend als Franklin Pope
- Damien Molony als Bourke Cockran
- Conor MacNeill als William Kemmler
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Verfügbarkeit
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