Edge of Seventeen - Sommer der Entscheidung (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Moreton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-06-11 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 870.751 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Sommer in den 80er-Jahren wird für einen 17-jährigen Schüler zum Wendepunkt. Bei einem Ferienjob begegnet er einem homosexuellen Kollegen, und diese Begegnung stellt alles infrage, was er über sich selbst zu wissen glaubte. Der Film begleitet ihn dabei, wie er sich mit seiner sexuellen Identität auseinandersetzt und sich langsam zu einer Zukunft bekennt, die er sich zuvor nicht zugestanden hat. Die Geschichte bleibt nah an den Unsicherheiten des Jugendlichen, ohne seinen Weg zu beschönigen oder ihn als reine Befreiungserzählung zu erzählen.
Entstehungsgeschichte
"Edge of Seventeen - Sommer der Entscheidung" entstand 1999 unter der Regie von David Moreton. In den Hauptrollen sind Chris Stafford, Tina Holmes, Andersen Gabrych und John Eby zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm deutet an, dass der Film sein ernstes Thema nicht ausschließlich schwer nimmt, sondern auch leichtere, humorvolle Töne zulässt. Die Ansiedlung in den 80er-Jahren rückt das Coming-out des Protagonisten in eine Zeit, in der offene Homosexualität gesellschaftlich noch deutlich weniger Rückhalt fand als heute, was der Handlung eine zusätzliche Reibung verleiht. Dass die Geschichte die Nöte des Jugendlichen differenziert vermittelt, ohne Homosexualität zu idealisieren, zeigt eine Erzählhaltung, die auf Ambivalenz statt auf eindeutige Botschaften setzt. Die Musik wird als Mittel beschrieben, das die sexuelle Gratwanderung der Hauptfigur unterstreicht - ein Hinweis darauf, dass der Film emotionale Zustände auch über die Tonspur transportiert statt nur über Dialoge.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht herausragenden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 1999 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühen Beitrag zu Coming-of-Age-Geschichten mit homosexueller Hauptfigur erscheinen lässt. Innerhalb des Genres queerer Liebesfilme steht er für einen Ansatz, der Identitätsfindung als schwierigen, unabgeschlossenen Prozess zeigt statt als geradlinige Erfolgsgeschichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Stafford als Eric Hunter
- Tina Holmes als Maggie
- Andersen Gabrych als Rod
- John Eby als Dad
- Stephanie McVay als Bonnie Hunter
- Lea DeLaria als Angie
- Antonio Carriero als Andy
- Jason Lockhart als Steve
- Tony Maietta als Gregg
- Jeff Fryer als Jonathon
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Verfügbarkeit
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