Drive my Car (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ryusuke Hamaguchi |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 179 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-08-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.356.046 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.566 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Schauspieler und Theaterregisseur Yūsuke Kafuku hat zwei Jahre zuvor seine Ehefrau Oto verloren, eine Drehbuchautorin. Verarbeitet hat er diesen Schicksalsschlag nicht, doch er erklärt sich bereit, bei einem Theaterfestival in Hiroshima das Tschechow-Stück „Onkel Wanja“ zu inszenieren. Dort trifft er auf Misaki, die ihm als Fahrerin zugeteilt wird. Die zurückhaltende junge Frau chauffiert ihn fortan in seinem roten Saab 900 zur Arbeit und zurück. Auf diesen gemeinsamen Fahrten beginnen die beiden zögerlich, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und einander aufrichtig von ihrem Leben zu berichten.
Entstehungsgeschichte
Ryusuke Hamaguchi führte Regie bei dem 2021 erschienenen Film. Die Besetzung nennt Hidetoshi Nishijima, 三浦透子, 岡田将生 und Reika Kirishima – vier Namen für eine Erzählung, die sich auf wenige Beziehungen konzentriert und einen Gutteil ihrer Zeit in einem Autoinnenraum verbringt. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und der Verzicht auf jede weitere Genrefarbe entspricht der Anlage. Zwei Räume bestimmen die Geschichte: die Probe und das Auto. Beide sind Orte, an denen gesprochen wird, ohne dass man einander gegenübersitzt – auf der Bühne durch fremde Sätze, im Wagen mit Blick nach vorn statt aufeinander. Dass ausgerechnet ein Theaterstück einstudiert wird, während zwei Menschen für das Eigene keine Worte finden, ist die tragende Spannung. Die Fahrerin ist dabei keine Nebenfigur, sondern das Gegenüber, das die Konstruktion braucht: Trauer wird nicht erklärt, sie wird in Bewegung gesetzt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 stützt sich auf eine vierstellige Zahl an Stimmen und liegt damit deutlich im oberen Bereich der Skala. Bei einem Film ohne jede Genrebeimischung ist ein solcher Wert bemerkenswert, weil er kein Publikum mitbringt, das ohnehin für Spannung oder Schauwerte kommt. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Erzählweise, die sich Zeit nimmt und ihre Bewegung aus Gesprächen bezieht statt aus Ereignissen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hidetoshi Nishijima als Yūsuke Kafuku
- Toko Miura als Misaki Watari
- Masaki Okada als Kōshi Takatsuki
- Reika Kirishima als Oto Kafuku
- Park Yu-rim als Lee Yoo-na
- Jin Dae-yeon als Gong Yoon-su
- Sonia Yuan als Janice Chang
- Ahn Hwi-tae als Ryu Jong-ui
- Perry Dizon als Roy Rossello
- Satoko Abe als Yuzuhara
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Verfügbarkeit
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