Drei Männer und ein Baby (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Coline Serreau |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.052.466 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (296 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Pariser Wohngemeinschaft leben drei Junggesellen, Jacques, Michel und Pierre, in eingespieltem Trott dahin. Diese Ordnung endet abrupt, als vor ihrer Tür ein Baby abgelegt wird: Marie, die Tochter von Jacques, von deren Existenz er bislang nichts wusste. Weil die Mutter aus beruflichen Gründen nicht für das Kind sorgen kann, bleibt den drei Männern nichts anderes übrig, als sich selbst um Marie zu kümmern. Keiner von ihnen hat Erfahrung mit Säuglingen, entsprechend chaotisch gestaltet sich der Alltag in der WG. Ob sich das Trio in seine ungewohnten Vaterrollen einfindet oder daran scheitert, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1985 unter der Regie von Coline Serreau. Die Hauptrollen der drei WG-Bewohner übernehmen Roland Giraud, Michel Boujenah und André Dussollier, an ihrer Seite steht Philippine Leroy-Beaulieu. Die Komödie ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee folgt einem klassischen Komödienmuster: Männer, die bewusst kinderlos und ungebunden leben, werden ohne Vorwarnung mit Verantwortung für ein Kleinkind konfrontiert. Aus diesem Kontrast zwischen eingespielter Männer-WG und den Anforderungen eines Babys entsteht das komische Potenzial der Geschichte. Dass gleich drei Männer gemeinsam vor dieser Aufgabe stehen, erlaubt unterschiedliche Reaktionen auf dieselbe Situation und verteilt das Chaos auf mehrere Figuren statt auf eine einzelne. Die Konstellation aus WG-Alltag, unerwarteter Vaterschaft und beruflich verhinderter Mutter bildet die Basis für eine Situationskomödie, die auf dem Aufeinanderprallen von Erwachsenenfreiheit und Fürsorgepflicht aufbaut.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seiner Bewertungen. Seit der Entstehung 1985 sind inzwischen deutlich mehr als vierzig Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den älteren Vertretern der Familien- und Beziehungskomödie im französischen Kino jener Zeit. Innerhalb des Komödiengenres steht er für einen Erzähltyp, der aus der Konfrontation ungebundener Erwachsener mit plötzlicher Verantwortung Situationskomik gewinnt, ohne dass dafür weitere Genrezutaten nötig wären.
Bilder


Besetzung & Stab
- Roland Giraud als Pierre
- Michel Boujenah als Michel
- André Dussollier als Jacques
- Philippine Leroy-Beaulieu als Sylvia
- Dominique Lavanant als Ms. Rapons
- Marthe Villalonga als Antoinette
- Annick Alane als Pharmacist
- Josine Comellas als Ms. Rodriguez, concierge
- Jennifer Moret als Marie Nr. 2
- François Domange als Paul
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Verfügbarkeit
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