Draculas Hexenjagd (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Hough |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Karnstein des 17. Jahrhunderts herrscht Gustav Weil mit eiserner Hand über eine Bruderschaft, die sich dem Kampf gegen den Satanismus verschrieben hat. Immer wieder werden junge Männer mit Bisswunden am Hals gefunden, und Weil reagiert darauf, indem er junge Frauen als Hexen verurteilen und verbrennen lässt. In dieses aufgeheizte Klima nehmen er und seine Frau Katy ihre verwaisten Nichten Maria und Frieda auf. Die beiden ahnen nicht, dass sie mit den Mädchen etwas ins Haus holen, das mit dem eigentlichen Vampirtreiben der Gegend enger verknüpft ist, als ihnen bewusst ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von John Hough. In den Hauptrollen sind Peter Cushing, Dennis Price sowie Madeleine Collinson und Mary Collinson zu sehen. Die deutsche Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet den Vampirstoff mit dem Motiv religiösen Fanatismus: Eine selbstgerechte Bruderschaft, die im Namen des Glaubens Frauen verbrennt, wird der eigentlichen übernatürlichen Bedrohung gegenübergestellt, die im eigenen Haus Einzug hält. Dass ausgerechnet zwei Nichten, gespielt von zwei tatsächlich identisch aussehenden Darstellerinnen, ins Zentrum rücken, eröffnet die klassische Doppelgänger-Dynamik von Unschuld und Verderben, die im Horrorgenre oft genutzt wird, um Angst vor dem Vertrauten zu erzeugen. Die Ansiedlung im 17. Jahrhundert erlaubt es, Hexenverfolgung und Vampirmythos als zwei Formen derselben Paranoia zu erzählen: die Angst vor dem Fremden im eigenen Umfeld. Cushing in der Rolle des fanatischen Anführers setzt dabei einen Gegenpol zum klassischen Vampirjäger-Typus, den er in anderen Werken verkörpert hat, ohne dass hier weitere Bezüge zu ziehen wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Vertreter eines älteren, formal geprägten Horrorkinos ausweist. Innerhalb des Genres steht er für eine Spielart, die Vampirschrecken mit religiösem Wahn koppelt und damit einen zusätzlichen gesellschaftlichen Unterton in die reine Schauergeschichte einbringt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Gustav Weil
- Dennis Price als Dietrich
- Madeleine Collinson als Frieda Gellhorn
- Mary Collinson als Maria Gellhorn
- Isobel Black als Ingrid Hoffer
- Kathleen Byron als Katy Weil
- Shelagh Wilcocks als Lady in Coach
- Damien Thomas als Count Karnstein
- David Warbeck als Anton Hoffer
- Harvey Hall als Franz
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Verfügbarkeit
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